ILIAS Conference
powered byILIAS open source e-Learning e.V.

Programme
On this page you will find the programme for this year’s ILIAS Conference.
Presentations marked with ** are held in English. All German-language presentations in the "Komplexraum" will be simultaneously translated into English.
Use the buttons to navigate between the days. To view further details about the presentations, click on the relevant card.
The programme is designed to be accessible on mobile devices. Clicking on the rooms (column headers) will expand or collapse the presentations they contain. Alternatively, you can use the button above the programme to expand or collapse everything with a single click.
Subject to change.
Keynotes
Presentations
Lightning Talks
Workshops
10h00
Opening of the Conference
Presentation 

Oliver Samoila, 1. Chair of the ILIAS open source e-Learning e.V,
Yvonne Fischer, 2. Chair of the ILIAS open source e-Learning e.V.
The 26th International ILIAS Conference will officially begin at 10 am with the traditional welcome by the board of ILIAS open source e-Learning e.V. and by the host: the President of Helmut Schmidt University Hamburg / University of the Federal Armed Forces Hamburg
Welcome address by the President of HSU
Presentation 

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität
The 26th International ILIAS Conference will officially begin at 10 am with the traditional welcome by the board of ILIAS open source e-Learning e.V. and by the host: the President of Helmut Schmidt University Hamburg / University of the Federal Armed Forces Hamburg
10h30
Keynote 1
Keynote 

Prof. Dr. em. Wilfried Hesser, Helmut-Schmidt-Universität
We look back on 25 years of ILIAS conferences.
Prof. Dr. em. Wilfried Hesser recounts the success story of ILIAS at HSU – from its beginnings to the present day.
11h25
Think of the Bridge – Challenges in ILIAS Development
Presentation 

Matthias Kunkel, Managing Director of ILIAS open source e-Learning e.V.
Further information will follow.
12h00 - 13h30 Lunch
13h30
14h00
14h30
13h30 - 15h00
Keynote 2
Keynote 

Prof. Roberto Simanowski
Further information will follow.
13h30
Von Tagen auf Stunden - ILIAS-Orchestrierung in der Praxis
Presentation 
René Goebbels, Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Cloud-Native-Konzepten und IT-Automatisierung
- Teilnehmende sollten ein Grundverständnis der ILIAS-Architektur haben.
- Strategische Vorkenntnisse zu Skalierbarkeit und digitaler Souveränität erleichtern das Verständnis.
Manuelle, imperative Installationsprozesse bremsen die Digitalisierung oft aus; in unserem Szenario beanspruchte ein Setup mehrere Tage. Um dem zu begegnen und Anforderungen wie hohe Lastspitzen, verschärfte Compliance (SecOps, SBOM) und digitale Souveränität zu erfüllen, haben wir den Betrieb grundlegend transformiert.
Der gewählte deklarative Cloud-Native-Ansatz mittels Infrastructure as Code (IaC) und Configuration as Code (CaC) sichert die exakte Reproduzierbarkeit auf allen Ebenen. Durch den konsequenten Einsatz offener Standards und Open-Source-Orchestrierung garantieren wir Interoperabilität, Hochverfügbarkeit und Unabhängigkeit von proprietären Ökosystemen. „Security by Design“ wird dabei durch automatisierte CVE-Scans und SecOps-Pipelines für eine auditierbare Supply-Chain realisiert. Maximale Resilienz erreichen wir durch proaktives Monitoring, Backup-Strategien sowie die schnelle Wiederherstellung mittels Kubernetes Helm Charts.
Das Ergebnis spricht für sich: Die Bereitstellungszeit sank drastisch von mehreren Tagen auf wenige Stunden. Architektonisch ist das System bereits auf 1.000 parallele Zugriffe ausgelegt (Validierung läuft) und ermöglicht durch die Vollautomatisierung aller Arbeitsschritte Updates mit minimaler Downtime. Dieser Praxisbericht zeigt eindrücklich, wie technische Modernisierung und ein standardisierter Open-Source-Stack direkt auf die strategischen Ziele digitaler Souveränität einzahlen.
14h00
Digital Sovereignty in Action: ILIAS as a Strategic Knowledge Hub for Pan-European Projects
Presentation 
Ilario Truppa, OC Group, Italy
Target group:
- ILIAS decision-makers, administrators, e-learning strategists, IT managers, conpetrers, ...
- anyone involved in platform selection or learning ecosystem design within public institutions, European-funded projects, or multinational organisations
In a time of growing data vulnerability, choosing Open Source is not just a technical decision but a strategic one. ILIAS plays a key role in supporting European Digital Sovereignty, as shown by two major pan‑European initiatives: the Horizon Europe DIAMETER project and Volt Academy.
Data sovereignty defines who controls an organisation’s knowledge, how it is protected, and who ultimately owns it. As Europe updates its digital priorities, the choice of learning infrastructure becomes a strategic factor. ILIAS goes beyond the traditional LMS model: its flexible architecture allows it to operate as a CMS, managing complex learning ecosystems and providing a unified framework for content, users, and processes. This approach is visible in DIAMETER, where ILIAS serves as the central platform for managing and sharing project content, ensuring security, independence, and compliance with European transparency standards.
Volt Academy adds a second perspective, using ILIAS to build a shared learning environment across multiple countries while maintaining autonomy and protecting sensitive user data. Choosing ILIAS means adopting an open, transparent, and sovereign model for learning: one that turns knowledge into a strategic asset.
14h30
Uni Q*öln: ILIAS als Kommunikations- und Schutzraum für queere Hochschulangehörige
Presentation 
Kenji-T. Nishino, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Inklusion, Diversität und Gleichstellung im Hochschulkontext
An der Universität zu Köln existierte bislang kein institutionalisierter Zusammenschluss queerer Mitarbeiter*innen. Vor dem Hintergrund einer gesellschaftlich zunehmenden Feindlichkeit gegenüber queeren Menschen und der Erkenntnis, dass auch Hochschulen von rechten Ideologien nicht unberührt bleiben, entstand der Wunsch nach einem schützenden, vernetzenden Ort. Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten fand ein Gründungstreffen mit 37 Personen statt, bei dem im Rahmen eines Brainstormings Ziele und Ausrichtung des Netzwerks diskutiert wurden.
Als zentrale Voraussetzung für das Fortbestehen des Netzwerks kristallisierte sich die Frage nach Austausch, Kommunikation und Wissensmanagement heraus. An diesem Punkt entstand die Idee, einen dedizierten ILIAS-Bereich einzurichten, der drei Funktionen erfüllen sollte: als Kommunikationsmedium, als Dokumentationsraum und als Organisationswerkzeug. Der Beitrag beschreibt den Aufbau dieser Struktur, reflektiert, welche Kategorien in der aktiven Nutzung nachhaltig angenommen wurden und welche weniger, und zieht Schlüsse für die Weiterentwicklung der digitalen Vernetzung queerer und anderer Mitarbeiter*innengruppen an der UzK und darüber hinaus.
13h30
ILIAS im Stresstest – Finden Sie die Barrieren!
Presentation 
Annett Giercke-Ungermann, katho nrw
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Nutzer:innen, E-Learning-Verantwortliche, Administrator:innen, Entwickler:innen im ILIAS-Kontext
- Menschen, die sich praxisnah mit der Barrierefreiheit ihrer Inhalte auseinandersetzen möchten
- Besonders angesprochen sind Personen, die bislang wenig Erfahrung mit systematischen Barrierefreiheitstests haben.
- niedrigschwelliger, anwendungsorientierter Einstieg in Tools und Prüfverfahren
Wie barrierefrei ist ILIAS wirklich? In diesem Beitrag wird das System einem interaktiven „Stresstest“ unterzogen – mit dem Ziel, typische Barrieren sichtbar zu machen und gemeinsam zu erkennen. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis sind die Teilnehmenden eingeladen, selbst aktiv zu werden: Wo verstecken sich Barrieren? Was fällt sofort auf – und was erst auf den zweiten Blick? In kurzen interaktiven Sequenzen werden typische Problemfelder identifiziert, etwa unzureichend sichtbare Fokus-Indikatoren, mangelhafte Farbkontraste oder strukturelle Schwächen, die die Nutzung mit Tastatur oder assistiven Technologien erschweren.
Im Anschluss werden ausgewählte digitale Tools vorgestellt, mit denen sich solche Barrieren systematisch überprüfen lassen. Dabei wird deutlich, welche Aspekte automatisiert erkannt werden können und wo weiterhin eine manuelle Prüfung notwendig ist. Die vorgestellten Werkzeuge reichen von niedrigschwelligen Browser-Tools bis hin zu spezialisierten Analyse-Tools und werden im Hinblick auf ihren praktischen Nutzen eingeordnet. Der Beitrag verbindet interaktive Elemente mit konkreten Einblicken in die Testpraxis und möchte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Barrierefreiheit schaffen. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern die Wahrnehmung für Barrieren zu schärfen und die Teilnehmenden zu ermutigen, eigene ILIAS-Inhalte zu prüfen.
So entsteht ein praxisnaher Zugang, der zeigen soll: Barrierefreiheit ist kein abstraktes Regelwerk, sondern wird im konkreten Nutzungskontext sichtbar – und kann mit den richtigen Werkzeugen gezielt verbessert werden.
14h00
Mehr Augen für Barrierefreiheit in ILIAS: Automatisierte Checks mit Chrome-Tool
Presentation 
Andreas Huth, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Programmierer:innen, Entwickler:innen, Ersteller:innen von ILIAS-Inhalten
- Keine Kenntnisse zum Nutzen des Tools vorausgesetzt
Die Idee für dieses Tool entstand im Zusammenhang mit dem geplanten Update auf die neue ILIAS-Version bei der Fraunhofer-Gesellschaft. Da Barrierefreiheit dabei eine wichtige Rolle spielt, sollte geprüft werden, inwieweit die neue Version die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Das betrifft nicht nur das LMS selbst, sondern auch alle Plug-ins und Erweiterungen – sowohl von ILIAS als auch von externen Anbietern.
Barrierefreiheit ist in der Entwicklung von ILIAS bereits ein wichtiges Thema. Trotzdem gibt es Elemente, bei denen nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, ob sie barrierefrei umgesetzt sind. Dazu gehören zum Beispiel Kontrastverhältnisse oder die eindeutige Benennung von Links. Außerdem ist eine vollständige manuelle Prüfung der Anforderungen oft nur eingeschränkt möglich.
Vor diesem Hintergrund wurde das Tool zum Barrierefreiheitscheck entwickelt. Es analysiert unter anderem den Quelltext einer Seite und weist auf mögliche Fehler oder Auffälligkeiten hin. Damit unterstützt es bei der Erstellung neuer Inhalte und bei der Prüfung bestehender ILIAS-Seiten. Ein zentraler Vorteil ist die Zeitersparnis.
Im Vortrag wird das Tool anhand von Beispielen vorgestellt. Außerdem werden die Einbindung in Chrome sowie die korrekte Anwendung erklärt.
Dabei wird auch deutlich, dass das Tool eine hilfreiche Unterstützung ist, aber keine professionelle Prüfung ersetzt.
14h30
Befähigung statt Pflichtthema – Ein Rezept für barrierefreie Lerninhalte in ILIAS
Presentation 
Andrea Schmitz, Heinrich-Heine-Universität-Düsseldorf
Kendra Grotz, Fachhochschule Dortmund
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Beratende in der Mediendidaktik oder Hochschuldidaktik
- Lehrende und Content-Erstellende
Barrierefreiheit endet nicht bei der Programmierung von ILIAS – vielmehr wird der Staffelstab weitergereicht an alle, die Lerninhalte erschaffen (z.B. Lehrende).
Manchen zeigen bei dem Themen Unsicherheiten oder Ermüdungserscheinungen, aufgrund der Komplexität und als weitere Anforderung neben den anderen großen Compliance-Themen. In diesem Kontext wurden Materialien an der Heinrich-Heine-Universität entwickelt, um Lehrende dabei zu unterstützen, ihre Materialien niedrigschwellig zu prüfen und schrittweise zu verbessern.
Sie verfolgen das Ziel, Barrierefreiheit zu entmystifizieren und als integralen Bestandteil guter Lehre verständlich und zugänglich zu machen. Bei der Entwicklung der Materialien wurden verschiedene Anlaufstellen für Studierende mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen der HHU einbezogen und die Inhalte abgestimmt. Der Ansatz orientiert sich am Universal Design for Learning (UDL) und bietet unterschiedliche Zugänge:
- einen strukturierten Leitfaden für die vertiefte Auseinandersetzung
- kompakte Übersichten für den schnellen Einstieg
- konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die direkte Umsetzung im Arbeitsalltag
Der Vortrag zeigt, wie mit einem empowernden Ansatz aus einem vermeintlich komplexen Thema ein handhabbares und motivationsförderndes Qualitätskriterium werden kann.
13h30 - 15h00
Start your Analytics Engine – Von der ersten Idee zur systematischen Modellierung von Learning-Analytics-Use-Cases in ILIAS
Workshop 
Dirk Heuvemann, TH Köln
Julia Geißler, Hochschule RheinMain
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, Third-Space-Mitarbeitende, ILIAS-Administrator:innen und Hochschulverantwortliche mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen
- Interessierte an datenbasierter Lehr- und Organisationsentwicklung
Learning Analytics werden in der ILIAS-Community zunehmend diskutiert – bestehende Funktionen wie der Lernfortschritt, Kursstatistiken, die erweiterte Teststatistik oder Plugins zeigen das wachsende Potenzial. Doch wie entwickelt man daraus ein Analyseszenario, das technische Möglichkeiten und didaktische Fragestellungen von der ersten Idee an verbindet?
Hier setzt der Workshop an. Mit Arbeitsergebnissen aus der ILIAS Special Interest Group Learning Analytics führen wir die Teilnehmenden durch einen strukturierten Designprozess, der die Modellierung von Learning-Analytics-Use-Cases für ILIAS praxisnah erfahrbar macht.
Nach einem kompakten Input zu den Grundlagen – einem vereinfachten Dateninventar gängiger ILIAS-Objekte und ihrer Analysepotenziale, einer Übersicht zu Analysearten (deskriptiv, diagnostisch, prädiktiv) sowie einer schematischen Darstellung der Logik einer Analytics Engine – entwickeln die Teilnehmenden in Gruppen eigene Use Cases. Eine Analytics-Canvas führt sie dabei Schritt für Schritt: von der leitenden Entscheidungsfrage über die Auswahl relevanter ILIAS-Daten und geeigneter Kennzahlen bis hin zur Visualisierung, Interpretation und den Implikationen für Datenschutz und Ethik. Vorgefertigte Modellierungsbausteine, die typische ILIAS-Datenquellen und Analysemuster abbilden, unterstützen die Gruppenarbeit und machen den Datenfluss greifbar.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welchen Zweck erfüllt die Analyse – und was bedeuten die Daten für die Nutzenden? Im Wrap-up werden die entwickelten Use Cases systematisch eingeordnet und als Bausteine einer integrierten Learning-Analytics-Strategie für ILIAS reflektiert. Die Ergebnisse fließen in die laufende Arbeit der SIG Learning Analytics ein und sollen Impulse für zukünftige Entwicklungen in ILIAS geben.
Der Workshop baut im weiteren Kontext auch auf das Transferprojekt POLARIS an der TH Köln (KI:edu.nrw) auf, das die Open-Source-Infrastruktur POLARIS prototypisch mit ILIASintegriert.
13h30 - 15h00
Approaching the Cyber Resilience Act as an Open Source Community
Workshop 

Alexandra Tödt, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS Developer
- Platform Operators
The Cyber Resilience Act (CRA) extends the existing requirements for CE marking to include fundamental IT security provisions. In future, products containing digital elements must also meet the requirements of the CRA and be compliant accordingly. This workshop focuses on the significance of CE marking, the Cyber Resilience Act (CRA), the obligations of manufacturers and administrators, and conformity assessment processes in relation to ILIAS.
Following an introduction to the key concepts of the CRA, its scope will be outlined and applied to the potential classification of ILIAS. The roles of manufacturers and administrators, along with their respective responsibilities, will then be explained. The discussion will cover which stakeholders within the ILIAS community assume these roles and what requirements and tasks arise from them.
The implementation deadlines and reporting obligations under the CRA will be presented. The current state of the discussion on reporting chains will be presented. Furthermore, the conformity assessment procedures will be introduced and the possible product classifications for ILIAS and plugins explained. Finally, the resulting documentation and process requirements, as well as the necessary organisational measures for the ILIAS community, will be presented and jointly analysed.
Suitable documents for independent study of the topic will be provided during the workshop.
15h00 - 15h30 Coffee Break
15h30
16h00
16h30
15h30 - 17h00 (15 minutes each)
Compliance on Autopilot: Automated Qualification Cycles in ILIAS via SAP and LDAP Integration (Case Study)
Lightning Talk 

Katharina Preuß, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege
Ilias Spirou, leifos GmbH
Target Group:
- ILIAS administrators, IT managers, Managers
- Technical knowledge of ILIAS is recommended
Ten minutes, two perspectives: Together, we will demonstrate how an ILIAS architecture transforms compliance management from a manual burden into an automated, self-sustaining process. The presentation focuses on the lifecycle of a training programme. We will provide a brief and concise overview of the technical and procedural workflow:
- Triggers: How user data, roles and organisational units flow from SAP and Active Directory into ILIAS, where they automatically trigger actions.
- Automation: Introduction to the “compliance measure”. We demonstrate how the system manages the cycle – from initial training to automated recertification before the validity period expires.
- Transparency: Insights into the dashboard for line managers. We demonstrate how managers can monitor their team’s qualification status and immediately identify areas requiring action without significant administrative effort.
Experiences from the flipped classroom project on contract drafting and standard terms and conditions
Lightning Talk 

Kai E. Wünsche, Hochschule Meißen
Target Group:
- Teachers, content creators, support staff
- People interested in educational exchange
This article aims to demonstrate the implementation of the aforementioned flipped classroom project and to share the students’ experiences and feedback. For this topic, there are four online sessions and four face-to-face sessions, alternating between the two. The online sessions are conducted asynchronously (at the student’s own pace) using a combination of an interactive book (h5p) and the ILIAS survey tool. The survey serves to simulate a conversation with a teacher between the individual videos (which form the basis of the interactive book). The first online session, on the other hand, consists of an audio file, a short video (in which a person is seen speaking to the viewer and explaining a task) and the survey tool, which is used to complete a draft contract that requires further details.
Igniting ILIAS Innovation: From Feedback to Future Features
Lightning Talk 

Matthias Becker, Hochschule Bielefeld
Target Group:
- Developers, maintainers, administrators
- No prior knowledge required
Based on a systematic survey of students and teaching staff at HSBI, this presentation examines usage patterns, satisfaction with features, device usage, technical issues and requests for new features. It includes quantitative and qualitative data, visualised trends and recommendations for improvements – building directly on a survey whose results were presented two years ago at the 23rd ILIAS Conference in Graz.
This new survey has been carefully revised based on the findings from that time, as well as extensive feedback from focus groups, heuristic evaluations and user interviews. The results validate existing trends, reveal emerging needs and provide data-driven insights for the user-centred further development of ILIAS.
Greater transparency: fewer clicks = greater success
Lightning Talk 

Ingo Jackisch, Duale Hochschule Baden-Württemberg
Target Group:
- ILIAS Userswith a focus on teaching
- A basic understanding of learning objectives-driven courses is helpful
The DHBW’s online study preparation is based on ILIAS, the results of the collaborative projects optes (funded by the BMBF) (in particular, learning-objective-oriented courses in mathematics and soft skills) and DigiKoS (soft skills), as well as the university’s own developments (including learning objectives-driven courses in physics and platform processes). It has been continuously developed over the past 10+ years and aims to offer users not only high-quality subject-specific content but also simple navigation, whilst concealing some of the complexity of ILIAS. The aim is to make it as intuitive as possible to use, without the need for extensive explanation.
For the 2025 intake, the "Tracking Tool" page component was developed in collaboration with a service provider and put into production. This presentation will briefly highlight the improvements achieved as a result.
Based on initial experience with this new tool (which is closely linked to other plugins such as “Learning Recommendation” and “Certificate of Attendance”), further developments were derived over the summer of 2025 and incorporated into the 2026 version of this plugin. The considerations involved and the improved implementation will be presented in the talk.
UX templates for ILIAS: Modular blocks for flexible, user-friendly and accessible learning environments
Lightning Talk 

Javier Ortega, Kröpelin Projekt GmbH
Target Group:
- Content creators, Advisors, lecturers, administrative staff
This article introduces the ILIAS ‘UX Templates’ plugin and demonstrates how combining front-end technologies (HTML/Twig, CSS, JavaScript) with ILIAS-specific functions (object access, permissions, filters) can enhance both the user-friendliness and design consistency of the platform.
The ILIAS plugin enables the creation of reusable, modular blocks that can be integrated directly into the Page Editor. Developers are provided with a flexible environment to design engaging and functional learning environments – without end users needing in-depth knowledge of ILIAS.
A key feature is the ability to integrate ILIAS objects (courses, groups, learning modules) directly into the templates and utilise their metadata and permissions. End users have access to an intuitive user interface in the Page Editor that requires no prior knowledge of ILIAS. The plugin also supports accessible implementations in accordance with WCAG and enables platform-wide design guidelines whilst allowing for customisation for specific departments or target groups.
Guided – but to what extent? Guided tours in ILIAS
Lightning Talk 

Dr. Elyesa Seidel, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Target Group:
- Anyone interested in user guidance options in ILIAS
With the integration of Guided Tours into the ILIAS Core from version 11 onwards, a low-threshold support format is now available for the first time, embedded directly within the system, which guides users through functions and interfaces in a context-sensitive manner. Developed and funded as part of the ILIAS.nrw project “Information and Support” at Heinrich Heine University Düsseldorf, Guided Tours open up new possibilities for support, orientation and structured user guidance.
This short presentation provides a concise overview of typical use cases and uses concrete examples to illustrate the possibilities currently available with Guided Tours and how they can be designed. At the same time, it highlights the current limitations of the feature set and discusses areas where further development is needed.
Finally, prospects for further development will be discussed, for example with regard to functional enhancements, more flexible applications and community-driven approaches.
The aim is to contextualise Guided Tours and provide impetus for their further development.
15h30
Open Source in der Lehre: Ein Blick über den Tellerrand
Presentation 
Rob Falkenstein, Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Open Source-Communities
- keine Vorkenntnisse nötig
Dieser Vortrag soll meinen persönlichen Blick auf ILIAS und andere Open Source Software im Bildungskontext aufzeigen. Zum einen möchte ich von meiner Erfahrung aus einem einwöchigen Austausch mit dem Betrieb und Management der Lernplattform an der Universität Bergen berichten. Zum anderen möchte ich demonstrieren, wie wir uns als Universität Freiburg in anderen Open Source Communities im Bildungskontext bewegen und die dortigen Strukturen und Prozesse mit denen der ILIAS-Community vergleichen.
Diese Erkenntnisse möchte ich nutzen, um aufzuzeigen, wo unser Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System steht und welche weiteren Potentiale wir noch auf welche Art und Weise gemeinsam heben können.
16h00
Was weiß dein System über dich? Privacy by Design zwischen Dokumentation, KI und Betroffenenrechten
Presentation 
Dr. Elyesa Seidel, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entwickler:innen und alle Interessierten
Wie lässt sich Privacy by Design praktisch umsetzen – nachvollziehbar, skalierbar und anschlussfähig für komplexe Softwaresysteme? Der Beitrag zeigt, wie Datenschutz in ILIAS nicht nur konzipiert, sondern konkret operationalisiert werden kann.
Im Fokus steht zunächst die systematische Privacy-Dokumentation über sogenannte PRIVACY.md-Dateien, die Datenverarbeitungen komponentenscharf beschreiben und transparent machen. Darauf aufbauend wird demonstriert, wie KI-gestützte Ansätze die Erstellung und Pflege dieser Dokumentation unterstützen können – etwa durch automatisierte Entwürfe oder die Analyse von Codeänderungen zur Identifikation von Aktualisierungsbedarfen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine zentrale Schnittstelle zur Umsetzung von Betroffenenrechten: Sie ermöglicht es, personenbezogene Daten komponentenübergreifend zu exportieren und schafft damit eine technische Grundlage für Auskunftsansprüche nach DSGVO.
Der Beitrag verbindet Dokumentation, Automatisierung und Systemarchitektur zu einer ganzheitlichen Perspektive auf Privacy by Design – und zeigt, wie sich Datenschutz in der Praxis wirksam und zukunftsfähig gestalten lässt.
16h30
Looking in from the Outside
Presentation 
Alexandra Tödt, leifos GmbH
Target Group:
- no prior knowledge required
Economists study human behaviour, cooperation, and incentives, and many of their conepts apply surprisingly well to open source software communities. This talk takes a light-hearted look at three classic concepts from economics and explores how they help explain the success, challenges, and long-term sustainability of the ILIAS community.
The first concept, the Tragedy of the Commons, illustrates how shared resources can suffer from underinvestment or overuse when responsibility is distributed across many participants. Shared ownership requires cooperation and community norms to transform a potential tragedy into a sustainable model of collaboration. The second concept, the Principal-Agent Problem, highlights the challenge of aligning the interests of users, customers, institutions, and developers. The talk discusses how transparent governance, community processes, and shared roadmaps help balance these different perspectives. Finally, the Network Effect demonstrates how software becomes more valuable as more people use, improve, translate, document, and extend it. Open source enables innovations created in one organisation to benefit the entire community, creating value far beyond the original investment.
By combining economic thinking with real-world experiences from the ILIAS ecosystem, this session offers an entertaining and thought-provoking perspective on how open source communities can remain successful over time.
15h30
Das OSDN: Anfang einer Antwort
Presentation 
Weitere Informationen folgen.
16h00
Be Safe Out There: Why AI-Powered Testing of ILIAS Matters
Presentation 
Maximilian Becker, Databay AG
Target Group:
- ILIAS Administrators, Security Officers, Decision Makers
Rolling out updates has become a more and more frequent task and doing so in a timely manner is important in this time and age.
Long gone are the times in which one would wait out a little time and hope the release stabilizes from the feedback of early adopters.
With AI powered testing, we can provide a solution to make sure the key scenarios for your installation are thoroughly tested before going live, even at short notice. Here we'll show you how that can work.
16h30
KI in ILIAS – weil es sinnvoll ist oder weil es alle machen? Erfahrungen aus der Hochschule Bremen
Presentation 
Niklas Bölter, Hochschule Bremen
Johanna Brauns, Hochschule Bremen
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Administrator:innen, E-Learning-Verantwortliche, Hochschuldidaktiker:innen
- grundlegende ILIAS-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt; Technisches Vorwissen zu KI und RAG ist nicht erforderlich
An der Hochschule Bremen wurde ein KI-Plugin für ILIAS getestet. In unserem Beitrag wollen wir zeigen, was gut funktioniert hat, was nicht – und welche praktischen Hürden bei Einrichtung und Betrieb aufgetreten sind.
Auf dieser Grundlage diskutieren wir in einem nächsten Schritt grundsätzlicher, welche Rolle KI in Learning-Management-Systemen sinnvoll spielen kann – welche didaktischen Szenarien wirklich tragen, wo KI Lernenden konkret nützt und ob manche Entwicklungen eher durch Innovationsdruck als durch didaktische Überzeugung getrieben werden. Anschließend wollen wir einen zweiten Blickwinkel hinzunehmen: Lernende warten nicht auf institutionelle Lösungen. Sie nutzen KI-gestützte Browserwerkzeuge bereits heute, um direkt mit ILIAS-Inhalten zu arbeiten – Materialien analysieren, zusammenfassen, für das Selbststudium aufbereiten. Der Beitrag greift diese informellen Praktiken auf (konkret am Beispiel von KI-Browsern) und fragt, was Institutionen davon lernen können.
Dabei werden auch rechtliche Fragen bearbeitet. Wer Lerninhalte durch externe KI-Tools verarbeiten lässt, bewegt sich in einem Graubereich – urheberrechtlich und im Hinblick auf die EU-KI-Verordnung. Die Rechtslage ist im Fluss, aber der Sensibilisierungsbedarf ist schon jetzt real.
Abschließend wollen wir fragen: Wie könnte eine rechtlich saubere, institutionell tragfähige KI-Integration für ILIAS an der Hochschule Bremen aussehen? Und wir wollen eine erste Vision zur Diskussion stellen: Lerninhalte werden institutionell kontrolliert über Retrieval-Augmented Generation (RAG) erschlossen – wahlweise mit lokal betriebenen Sprachmodellen oder vektorbasierten Suchverfahren. Das Ziel ist eine Architektur, die datenschutzkonform ist, die Kontrolle über eigene Inhalte behält und Lernenden trotzdem einen direkten, didaktisch sinnvollen Zugang zu ihren Materialien bietet – ohne Abhängigkeit von externen Plattformen.
15h30 - 17h00
Lernen, das sich anpasst: Interaktive und adaptive Lernpfade in ILIAS gestalten
Workshop 
Kseniia Gribchenko, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning-Support
- Alle Interessierten an Didaktik und technischer Umsetzung in ILIAS
In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie in ILIAS adaptive Lernpfade konzipieren und umsetzen, um Lernprozesse individueller, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernangebote so strukturiert werden können, dass sie sich flexibel an unterschiedliche Vorkenntnisse, Lernstände und Bedürfnisse anpassen. Dabei werden didaktische Grundlagen adaptiven Lernens mit konkreten technischen Umsetzungsmöglichkeiten in ILIAS verknüpft.
Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden eigene Lernszenarien und setzen diese prototypisch um. Sie arbeiten mit Objekten und Funktionen wie Lernmodulen, Tests, Vorbedingungen und Lernfortschrittssteuerung, um verzweigte Lernpfade zu gestalten, die auf Eingaben und Leistungen der Lernenden reagieren. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie interaktive Elemente, Feedback und formative Tests gezielt eingesetzt werden können, um individuelle Lernwege zu unterstützen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxistauglichkeit: Die Teilnehmenden erhalten konkrete Methoden und Best Practices, die sich direkt in ihre eigenen Lehr- und Trainingskontexte übertragen lassen. Zudem wird diskutiert, wie sich adaptive Lernpfade evaluieren lassen und welche Möglichkeiten es gibt, Lernerfolge messbar zu machen.
Der Workshop richtet sich an alle, die ihre digitalen Lernangebote in ILIAS weiterentwickeln und Lernende aktiver sowie zielgerichteter begleiten möchten – von Einsteiger:innen bis zu erfahrenen Anwender:innen. Ziel ist es, nicht nur technische Kompetenzen zu vermitteln, sondern auch ein didaktisches Verständnis dafür zu entwickeln, wie adaptives Lernen wirksam gestaltet werden kann.
15h30 - 17h00
Keep it simple – Lehrenden mit Kurs-Templates einen einfachen Einstieg in ILIAS ermöglichen
Workshop 
Claudia Gayer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Dorthe Hutz-Nierhoff, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende mit wenig oder mittlerer ILIAS-Erfahrung, Mediendidaktiker:innen
- E-Learning-Support, Administrator:innen, die Kursvorlagen bereitstellen
- Grundlegende ILIAS-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt
In ILIAS kann man fancy-Kursräume bauen – wenn man Expertise und Zeit hat, sich tiefer in die Seitengestaltung einzuarbeiten und die tollen Funktionen umzusetzen. Beides fehlt Lehrenden im Regelbetrieb häufig. Sie stehen vielmehr wie vor einem leeren Blatt und fragen sich „Wo fange ich an?“. Die Objektvielfalt kann überfordern und die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielen schlicht nicht bekannt. Oft entstehen dann reine Dateiablagen oder zu komplexe Kursräume, die für Studierende schwer navigierbar sind.
Im Workshop zeigen wir, wie man Lehrenden mit Kursvorlagen den Einstieg in die Kursraumgestaltung erleichtert und sie dabei unterstützt, ansprechende und lernförderliche Kursräume zu erstellen, ohne sie technisch zu überfordern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage: Wie viel Struktur ist hilfreich – und wann entsteht neue Komplexität?
Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie Kursvorlagen Orientierung geben und die kognitive Belastung senken können: mit klarer Wochen- oder Themenstruktur, der zentralen Platzierung von Informationen und der konsistenten Einbindung wiederkehrender Elemente. Eine barrierearme Gestaltung ist dabei in den Templates mitgedacht.
Die Teilnehmenden erfahren, wie Templates über das Magazin bereitgestellt, kopiert und angepasst werden können.
Der Workshop ist interaktiv angelegt: Nach einem Impuls zu typischen Einstiegshürden von Lehrenden und zur Gestaltung von niederschwelligen Templates können die Teilnehmenden die bereitgestellten Basis-Templates an den eigenen Lehrkontext anpassen und ein eigenes Minimal-Template entwickeln.
17h00 End of Day One
18h00
19h00
19h25
10h00
10h30
10h00
Keynote 3
Keynote 

Prof. Dr. Malte Persike, RWTH Aachen
Further information will follow.
10h00
Titel folgt
Presentation 
Weitere Informationen folgen.
10h30
KI, aber wie … sieht das in meiner Lehre aus? - Qualifizierung, Umsetzung und konkrete Lehrszenarien aus dem edacticLab
Presentation 
Dorthe Hutz-Nierhoff, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Claudia Gayer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning- und ILIAS-Verantwortliche, Hochschuldidaktiker:innen
- Grundlegendes Interesse an KI in der Lehre und strategischer KI-Implementierung wird vorausgesetzt
Beim Thema KI liegt ein weiter Weg zwischen Hype und didaktisch sinnvoller Einbettung in der Hochschullehre. Wie kann KI Lernprozesse unterstützen, ohne didaktische Verantwortung auszulagern? Und wie gelingt die systematische Qualifizierung von Lehrenden und Studierenden für einen reflektierten Einsatz?
Mit dem Modul „KI in der Lehre“ und dem Workshop „KI – aber wie?“ im Qualifizierungsprogramm edacticLab für Lehrende der Uni Freiburg haben wir einen strukturierten Ansatz entwickelt: Dieser verbindet didaktische Impulse und Beispielszenarien für den Einsatz von KI, technische Umsetzungsmöglichkeiten u.a. mit ILIAS, Prompting und Content Engineering sowie Transferaufgaben zur Entwicklung eigener KI-gestützter Lehrkonzepte.
Das Modul kombiniert Selbstlernphasen, ein Online-Meeting und eine Nachbereitungsphase. Teilnahmevoraussetzung ist eine Basisschulung zu generativer KI. ILIAS fungiert als Organisations- und didaktische Handlungsplattform: zur Bereitstellung von Materialien, Strukturierung von Lernprozessen, zur Integration von KI-Tools (Chat-Objekte, externe Dienste via LTI) sowie zur Diskussion und Reflexion. Der Workshop ergänzt das Angebot mit Hands-on-Phasen zu universitären KI-Tools und der Einrichtung von Bots in ILIAS.
Im Vortrag präsentieren wir das didaktische Konzept, Beispiele eingereichter Aufgaben, Erkenntnisse aus der Durchführung und Aspekte verantwortungsvoller KI-Implementierung.
Der Beitrag versteht sich als Praxisbericht und lädt zur Diskussion ein: Wie gelingt der Schritt von punktuellen KI-Experimenten hin zu nachhaltigen, reflektierten Lehrszenarien?
10h50 Split into rooms
11h00
11h15
11h30
11h45
11h00 - 12h00 (15 minutes each)
Customize your ILIAS: Achieve a personalised look with creativity and simple tools
Lightning Talk 

Kai Zimmermann, Universitätsklinikum Freiburg
Target Group:
- administrators and ILIAS supervisor
- A basic understanding of ILIAS is required. A basic knowledge of web design (CSS) is an advantage, but not essential
"Don’t judge a book by its cover" — or should you? A modern and appealing design supports learning success because it can draw attention, boost motivation and make it easier to absorb content. This presentation provides practical approaches to customising the ILIAS design, with a focus on content styles. Using concrete examples and live demonstrations, the session will showcase ways and methods for systematically developing and maintaining a modern and user-friendly visual identity. It will also address aspects such as user-friendliness and the reusability of style components, ensuring that design decisions remain stable in the long term and are easily adaptable. Participants will receive practical tips on creating templates, structuring content styles and avoiding common mistakes during implementation. The session concludes with a concise overview of best practices, as well as instructions for direct application within their own ILIAS installation.
Beyond the Patch: Restoring trust and user engagement in a defence-related learning ecosystem
Lightning Talk 

Ilario Truppa, OC Group, Italy
Target Group:
- E-Learning support, administrators, ILIAS project managers, content creator
- Those responsible for and involved in the implementation of platforms in complex or regulated institutional environments
When an e-learning platform bears the name of a Ministry of Defence, the margin for error drops to zero. BelADL (Belgian Advanced Distributed Learning) is the eLearning platform based on ILIAS LMS and adopted by the Belgian Ministry of Defence for training civilian and military personnel, including cadet instructors.
What began as a technical migration, moving the Belgian Ministry of Defence’s ILIAS system from on‑premise infrastructure to a SaaS environment on AWS quickly revealed a deeper challenge: user trust and reputation.
During the first Instructor Day, sessions mentioning “BelADL” were consistently avoided, highlighting usability issues that had shaped a negative perception of the platform. This turning point reshaped the project’s priorities. We strengthened dialogue with instructors, coordinators and training managers to understand real needs and expectations. Their feedback guided a targeted improvement plan: a redesigned interface to simplify navigation and readability, and new tools such as AuthoringPro to to simplify content creation.
BelADL demonstrates that in complex institutional environments, technical expertise alone is not enough. What truly transforms a platform is the ability to rebuild trust, improve usability and create an environment people choose to use not because they must, but because it works.
LTI and Survey in ILIAS: Current Status and Future Roadmap
Lightning Talk 

Jesús Copado Mejías, SURLABS
Saúl Antonio Díaz Díaz, SURLABS
Abraham Morales Rodriguez, SURLABS
Target Group:
- ILIAS developers, administrators, decision-makers at organisations, product managers and interested community members
- A basic understanding of LTI and ILIAS surveys is helpful, but not essential
SURLABS maintains two ILIAS core components, LTI and Survey, and this session reports on both.
For LTI, we treat certification as an LTI Advantage LMS as a development goal rather than a slogan: we introduce the official certification model, explain the difference between basic LTI 1.3 support and LTI Advantage Complete, and map those requirements onto ILIAS today. Deep Linking, the Assignment and Grade Service and Dynamic Registration were not working reliably; the corrected implementations are integrated into ILIAS 11, validated on a dedicated platform and backed by a reusable Playwright end-to-end suite that exercises LTI 1.1 and 1.3 between two ILIAS installations. We explain why we decided against backporting them to ILIAS 10, and what that means for institutions planning upgrades. A full rework is planned for ILIAS 12 that finally positions ILIAS as a provider.
For Survey, which SURLABS took over in 2026, we review the feature request landscape and what it reveals about community needs - usability, accessibility, UI modernization, question handling and results presentation - alongside the technical debt we inherited: components largely unported to the Kitchen Sink and a steady stream of upstream fixes. We close with the questions the community must answer with us: the future of Survey 360, a Cloze question type ported from Test & Assessment, and how both components get funded.
Break free from the PDF trap: The ILIAS criteria checklist for better courses
Lightning Talk 

Richard Powers, Universität Stuttgart
Target Group:
- Trainers, course designers, teachers, tutors, durriculum developer
- Prior knowledge of ILIAS is helpful, but not essential
This lightning talk will present the five categories of the ILIAS criteria catalogue:
- Course overview and structure
- Learning objectives
- Assessment and progress checks
- Digitisation of course content
- ILIAS course design
11h00
Gemeinsam über Institutionsgrenzen hinweg lehren: Die EUniWell-Lernplattform auf Basis von ILIAS als strategisch relevante Komponente der Allianz-Infrastruktur
Presentation 
Tunahan Keskin, Universität zu Köln
Lena Schüller, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Grundlegendes Interesse an Learning-Management-Systemen, digitaler Lehre und hochschulübergreifender Zusammenarbeit ist von Vorteil
Die European University for Well-Being (EUniWell) ist eine 2020 gegründete europäische Hochschulallianz aus 12 Universitäten, die von der Europäischen Kommission im Rahmen von Erasmus+ gefördert wird. Im Rahmen der Allianz wurde auf Basis von ILIAS eine gemeinsame Lernplattform aufgebaut, die Lernerfahrungen und Lehr-Lernangebote im Themenfeld Wellbeing institutionsübergreifend für aktuell 12 europäische Hochschulen zugänglich macht. Sie wird von den Partneruniversitäten und assoziierten Einrichtungen genutzt und ist Teil der digitalen Infrastruktur der Allianz. Bereitstellung und Betreuung der ILIAS-Plattform erfolgen durch die Universität zu Köln und ihr CompetenceCenter E-Learning.
Der Beitrag betrachtet die EUniWell-Lernplattform als strategisch relevante Infrastruktur für gemeinsames Lehren und Lernen in einem europäischen Hochschulverbund und diskutiert Voraussetzungen für einen nachhaltigen Betrieb sowie eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt steht der Ansatz, ILIAS in einem internationalen Allianzkontext mit Fokus auf Kooperation und Mobilität nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als organisationsübergreifende Infrastruktur für gemeinsame Lehre, Lernen, Weiterbildung und Kollaboration zu nutzen. Anhand des Projekts wird aufgezeigt, warum ILIAS für dieses Ziel gewählt wurde, welche Rolle ein LMS-Team insbesondere im Change-Management übernimmt und welche Herausforderungen sich aus unterschiedlichen Hochschulen, Ländern, Sprachen und Ausgangslagen ergeben. Mit der steigenden Zahl an Kursen, Lernerfahrungen und Lehr-Lernangeboten aus verschiedenen Kontexten wachsen zugleich die Anforderungen an Administration und Support sowie an Skalierung und Integration.
11h30
Vom Labor in die Welt: ILIAS als Lernökosystem der BAM Akademie
Presentation 
Clara Seitz, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Betreiber:innen von ILIAS aus Behörden, Forschungseinrichtungen oder anderen Organisationen, die Weiterbildungen für externe Zielgruppen anbieten
- für fachlich oder organisatorisch Verantwortliche
- technische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig
Die BAM Akademie stellt vor, wie an einer Ressortforschungseinrichtung ein integriertes Lernökosystem aufgebaut wurde, das hoch spezialisierte Weiterbildungen für externe Zielgruppen ermöglicht und den Wissens- und Technologietransfer der BAM unterstützt. Im Mittelpunkt steht ILIAS als Kernsystem, ergänzt durch das Seminarmanagement-Plugin, einen Magento-basierten Webshop sowie Single Sign-On für interne Nutzende. Gemeinsam bilden diese Komponenten eine durchgängige Prozesskette von der Kursanlage und Freigabe über Buchung und Bezahlung bis zur Teilnahmeverwaltung und Zertifikatserstellung.
Der Vortrag zeigt, wie technische und organisatorische Insellösungen vermieden und föderale Anforderungen berücksichtigt wurden, etwa bei Zahlungsprozessen über die Bundeskasse (ePayBL) oder der Authentifizierung interner Mitarbeitender über ADFS/SAML. Anhand der BAM-Praxis wird erläutert, welche Herausforderungen sich aus einer Behörden- und Forschungsumgebung ergeben und wie diese adressiert werden können.
Neben der Gesamtarchitektur werden Erfahrungen zu Schnittstellenmanagement, Rollen- und Rechtemodellen sowie dem Zusammenspiel von Webshop, Seminarmanagement und ILIAS vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Einführung und den Betrieb eines integrierten ILIAS-Ökosystems im öffentlichen Sektor und erfahren, welche Ansätze sich auf andere Institutionen übertragen lassen, die ILIAS für externe Weiterbildungsangebote öffnen oder mit Buchungs- und Bezahlsystemen verbinden möchten.
11h00
Puzzleteile passend machen - Zwischen Test, SEB und Prüfungspool. Ein Praxisbericht.
Presentation 
Kenji-T. Nishino, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- technisches Fachwissen zu summativen Prüfungsprozessen in ILIAS ist sinnvoll
Das Puzzlesymbol des ILIAS-Tests steht im Beitrag ironisch für die Herausforderung, das Test-Tool in die komplexe Prüfungsprozess-Umgebung einer Universität einzugliedern. Denn universitäre Strukturen und technische Infrastrukturen bedingen einander: Anmeldefristen, Fakultätsbedarfe und Raumkapazitäten im EPC sind ebenso Teil des Puzzles wie Softwarekonfigurationen und Hardware-Möglichkeiten.
Konkret wird ein Prüfungsszenario beschrieben, bei dem ein ILIAS-Test mit einer Excel-basierten Prüfungsleistung kombiniert wird – realisiert über den Safe Exam Browser (SEB) auf den Rechnern im Elektronischen Prüfungscenter (EPC). Der Beitrag schildert den Weg vom Grobszenario über die SEB-Konfiguration bis zur finalen Umsetzung und benennt dabei offen die auftretenden Schwierigkeiten: Kompatibilitätsfragen zwischen SEB-Konfiguration und Rechnerpool, die Einrichtung von Speicherverzeichnissen und Excel-TrustCenter-Einstellungen sowie die für Studierende komplexe Abfolge aus Datei-Download, Excel-Bearbeitung und erneutem Upload in ILIAS. Abschließend werden die zentralen Learnings vorgestellt – darunter die Bedeutung eindeutiger Verzeichnisstrukturen und die Notwendigkeit, Studierende den Klickweg vorab üben zu lassen.
11h30
Klausuren und Hausarbeiten in ILIAS – effizient und einfach mit EDUTIEK
Presentation 
Prof.'in Dr. iur Cornelia Fischer, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Juliane Wigh, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Magnus Sondermann, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, Administrator:innen, E-Learning-Support
EDUTIEK verbindet!
Wie lassen sich Prüfungsleistungen unkompliziert, digital und sicher abwickeln? Wir haben mit EDUTIEK ein E-Assessment-Tool getestet, das genau das ermöglicht – und möchten unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen!
Ob Klausuren, Hausarbeiten oder einfach Aufgaben im Rahmen des Selbststudiums: Mit EDUTIEK können Studierende ihre Arbeiten direkt über ILIAS einreichen. Die Dozierenden korrigieren diese digital, schnell und komfortabel an einem Ort – das mühsame Sammeln, Entziffern und Zurückschicken von Unterlagen per E-Mail entfällt. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Korrekturen sind für alle Beteiligten leserlich und nachvollziehbar dokumentiert.
Neugierig geworden?
Wir stellen Ihnen vor, wie wir EDUTIEK an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung eingesetzt haben, geben Tipps aus der Praxis und beantworten Ihre Fragen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
11h00
Universal Design for Learning (UDL) and ILIAS
Presentation 
Richard Powers, University of Stuttgart
Target Group:
- instructional designers, instructors, department heads, curriculum designers, trainers
This 25-minute presentation explores how educators and instructional designers can create more inclusive, accessible, and effective digital learning environments in ILIAS by applying the principles of Universal Design for Learning (UDL) 3.0.
At the heart of the session is a shift from reactive accommodation to barrier-preventive design. The presentation contrasts this approach with forms of “hostile design” in digital learning—environments that may unintentionally exclude or disadvantage.
UDL's three principles—Engagement, Representation, and Action & Expression—provide the framework for examining concrete design choices and possibilities within ILIAS. Participants will see how multiple ways of accessing content, engaging with learning, collaborating with others, and demonstrating knowledge can respond to learner and cultural variability while strengthening learner agency.
The session also connects UDL with digital accessibility, including structured and accessible documents, alternative text, meaningful organization of content, and clear, predictable navigation. Rather than treating accessibility as a final compliance check, these practices become part of the course-design process from the beginning.
Ultimately, Universal Design for Learning and ILIAS asks a simple design question: Instead of waiting for learners to struggle with the environment we have created, what barriers can we remove and options can we add before they ever encounter them?
The presentation includes a short demo of ReadSpeaker and TextAid from Katrin Schramm.
View the UDL Framework
View the UDL Framework's German Translation
11h30
Transparenz schafft Akzeptanz: Lernerführung und visuelle Strukturierung in internationalen ILIAS-Qualifizierungen
Presentation 
Hendrik Dahmann, OVB Holding AG
Dr. Norbert Bromberger, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Administrator:innen, E-Learning-Projektleitende und ILIAS-Autor:innen
- Grundkenntnisse in der ILIAS-Kursgestaltung sind hilfreich, aber keine Voraussetzung
Die Einführung von ILIAS in einem international agierenden Konzern wie der OVB Holding AG mit 16 Landesgesellschaften und über 4,9 Millionen Kunden stellt hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Benutzerführung und Standardisierung. Im Mittelpunkt unseres Beitrags steht die Umsetzung eines mehrwöchigen Einarbeitungsprogramms, das digitale und Präsenzformate systematisch miteinander verzahnt.
Eine Herausforderung bei langwierigen Qualifizierungen ist der Übersichtsverlust. Um ihn zu vermeiden, wurden innerhalb von ILIAS-Kursen der Seiteneditor intensiv genutzt, komplexe Kursstrukturen grafisch aufbereitet und als roter Faden visualisiert. Da die Anforderungen an die Lernerführung über den Standard-Funktionsumfang hinausgingen, wurden entsprechende Erweiterungen entwickelt. Diese ergänzen die Oberfläche, um modernere Anmutung und bessere Usability zu erzielen. Wir stellen diese Anpassungen vor, insbesondere hinsichtlich der Visualisierung des individuellen Lernstandes zur Steigerung der Transparenz, dem Vergleich zwischen tatsächlicher und geplanter Lehrzeit, um Lernenden und Tutoren ein direktes Feedback zum Fortschritt zu geben und der Integration von Präsenz- und E-Learning-Angeboten innerhalb einer konsistenten Kurshülle.
Der Standard „One for all“ wurde technisch in 16 Ländern ausgerollt. Wir beleuchten, wie die Akzeptanz durch einheitliche Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Mehrsprachigkeit gesichert wurde, welche administrativen Hürden durch die Nutzung des Lernfortschritts als Führungsinstrument überwunden wurden und diskutieren die Möglichkeiten des Seiteneditors.
11h00
Vom Fragebogen zum individuellen Lernpfad: Interaktive Selbstreflexion und automatisiertes Feedback in ILIAS für eine erfolgreiche Studienvorbereitung
Presentation 
Christina Schneider, DHBW Karlsruhe
Silke Heusohn, DHBW Karlsruhe
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Hochschuldidaktiker:innen, Lehrende
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Studienvorbereitungsprogramm der DHBW Karlsruhe und stellt ein interaktives Lernangebot aus dem Projekt DigikoS (Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium) vor. Im Zentrum stehen die Selbstreflexionsinstrumente SIMo und SILe, mit denen Studieninteressierte ihre Studienmotivation und ihr Lernverhalten reflektieren können. Das Konzept verbindet strukturierte Reflexionsanlässe mit einer datengestützten Auswertung und leitet daraus personalisierte Rückmeldungen sowie passgenaue Lernempfehlungen ab. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das speziell für diese didaktischen Anforderungen entwickelte Open-Source-ILIAS-Plugin SurveyDataGraphs. Es erweitert die Standardfunktionen von ILIAS um eine differenzierte Auswertung und Visualisierung von Umfragedaten. Auf Grundlage der Antworten werden relevante Kompetenzbereiche identifiziert, individuelle Ausprägungen berücksichtigt und Ergebnisse in interaktiven Diagrammen dargestellt. Dynamische Schwellenwerte ermöglichen auch bei unvollständigen Fragebögen eine differenzierte und faire Rückmeldung. Auf dieser Basis erhalten die Teilnehmenden gezielte Lernmaterialien, die an ihre jeweiligen Kompetenzbereiche und Ausprägungsstufen gekoppelt sind. Der Beitrag zeigt exemplarisch, wie datenbasierte Lernprozesse Selbstreflexion fördern, Lernentwicklungen sichtbar machen und adaptive Lernpfade unterstützen können. Die vollständig in ILIAS umgesetzte Lösung ist flexibel adaptierbar und fördert selbstorganisiertes Lernen sowie überfachliche Kompetenzen bereits vor Studienbeginn.
11h30
Einblicke in digitale und hybride Führung: Die ILIAS-Plattform DigiLAP
Presentation 
PD Dr. Annika Krick, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Lene Fröhlich, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Prof. Dr. Jörg Felfe, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Expert:innen und -Anwendende
Im dtec.bw-Forschungsprojekt „Digital Leadership and Health“ wurde die Digital Leadership Assistance Platform (DigiLAP) entwickelt, um Führungskräfte bei den Herausforderungen digitaler und hybrider Führung, insbesondere im Homeoffice, zu unterstützen. Die auf ILIAS basierende Lern-, Feedback- und Assistenzplattform verbindet wissenschaftlich fundierte Inhalte mit praxisnahen Unterstützungsangeboten und kann als tägliches Führungsinstrument genutzt werden.
DigiLAP bietet Informationen zu digitaler Führung und Gesundheitsförderung, Selbst- und Teamchecks, Handlungsempfehlungen, praktische Übungen sowie ein Feedbacksystem mit einem „Cockpit“, das Einblicke in die aktuelle Situation und Entwicklung des Teams ermöglicht.
Im Beitrag werden Konzept, Inhalte, Funktionen und der technische Aufbau der Plattform vorgestellt. Dabei wird gezeigt, wie verschiedene ILIAS-Funktionalitäten genutzt werden können, um eine praxisnahe Lern- und Unterstützungsplattform für Führungskräfte zu realisieren. Zudem werden Nutzungsmöglichkeiten und Perspektiven für die Weiterentwicklung, beispielsweise durch den Einsatz von KI, aufgezeigt.
Der Beitrag vermittelt Einblicke in eine wissenschaftlich fundierte Anwendung von ILIAS im Kontext digitaler Führung und gibt Impulse für innovative Lern- und Unterstützungsplattformen.
12h00 - 13h30 Lunch
13h30
14h00
14h30
13h30 - 15h00 (15 minutes each)
Organising educational and professional experience in ILIAS and receiving AI-powered recommendations for entering the job market
Lightning Talk 

Dr. Jens Breuer, Qualitus GmbH
Suraka Al Baradan, Technische Universität Dresden
Seyedsohrab Hejazi, Technische Universität Dresden
Target Group:
- ILIAS administrators and developers, anyone interested in innovative solutions
With ILIAS, learners can create a structured and standardised skills profile that serves as the basis for recommendations on entering the German labour market. The new ILIAS plug-in ‘Skill Coach’ is used for this purpose. It guides learners step by step through the process of recording their educational and professional experience. The focus is on migrants who are learning German and seeking employment in Germany. They describe their experiences in terms of specific activities and key areas of learning.
To ensure that the information can later be used for matching purposes, professional knowledge and activities are recorded using standardised terminology. This is based on the European classification of skills, competences and occupations (ESCO). Via interfaces to an AI service, suitable ESCO concepts are pre-selected and suggested to learners. From these suggestions, they compile their personal competence profile in ILIAS. The German-language profile generated from this can be used for job applications and also forms the basis for recommendations on professional fields of work and suitable further training.
We will present the ‘Skill Coach’ and its interaction with the AI services, and would like to discuss potential applications and avenues for further development with the ILIAS community. This use case forms part of the funded project ‘Close the Gap – CtG-MigHa’, which is being implemented in collaboration with retail training centres, TU Dresden, the Central Office for Vocational Training in the Retail Sector and Qualitus GmbH.
Two Worlds in one Platform: public learning content and secure corporate areas with ILIAS
Lightning Talk 

Carsten Amelingmeyer, Qualitus GmbH
Martin Schröder, BG ETEM
Target Group:
- Providers of further training
Companies are obliged to provide their employees with regular training that is delivered in person, is easy to understand and is practical. The learning platform run by the Energy, Textiles, Electrical and Media Products Workers’ Compensation Association (BG ETEM) supports them in this. The platform combines a public section, which includes learning resources, with a secure internal section that can be accessed following registration and an automated verification of the company’s details.
In the public section, interested parties and companies can easily access relevant training courses to support the delivery of their mandatory training digitally. Within the internal section, verified companies can create employee accounts, assign courses and track learning progress transparently. This enables training programmes to be managed efficiently. There is a centralised range of courses available. However, companies can only view their own employees and their learning progress within the courses on offer. This ‘illusory separation’ makes it possible to efficiently maintain centrally managed learning content without having to make it available multiple times in different locations. This ensures clarity and efficiency in administration and management.
This presentation takes a practical approach to demonstrating how a scalable, user-centred learning solution for mandatory digital training can be successfully implemented through a combination of open and internal learning areas, decentralised course management and the integration of automated processes.
„Who actually maintains it?" – How an ILIAS instance fell foul of governance issues
Lightning Talk 

Dr. Johanna Brauns, Hochschule Bremen
Target Group:
- anyone interested, particularly those in the IT sector
In 2024, we reported from Graz on how we had split our ILIAS instance at Bremen University of Applied Sciences into three separate instances: the LMS, the examination platform and the intranet. The LMS is still in use, but unfortunately continues to be misused for administrative content; we are now hosting the examination environment ourselves, and the intranet will be phased out by the end of the year.
In this lightning talk, I’d like to take stock: why is the intranet being phased out? Not because of technical issues, but because of unclear governance: a lack of defined responsibilities, a reluctance to cover operating costs, and decision-makers who have little insight into the day-to-day running of the platform – that is the honest assessment.
Our conclusion: Technical decisions are often the easier ones. The really tough questions – Who will maintain it? Who will pay for it? Who will make the decisions? – need to be answered before you even click on the configuration options.
I’ll share what we’d do differently next time.
Test Designs in vocational training
Lightning Talk 

Andreas Weschke, Informationstechnikzentrum Bund
Target Group:
- Anyone interested in test design
In order to transport dangerous goods on German inland waterways or to carry cargo along particularly high-risk routes, examinations are required to demonstrate specialist knowledge. These digital examinations are conducted by the Federal Waterways and Shipping Administration. The presentation will introduce two different examination formats. Both are automatically generated in ILIAS.
- Case-based examination format: The questions are developed in several languages by an international panel. The starting point is vessels with different technical and operational characteristics, to which dangerous goods to be unloaded or loaded are assigned. Individual examinations are automatically generated from the combination of vessel characteristics, substance properties and the applicable regulations, taking into account defined learning objectives. This enables the creation of varied, comparable yet distinct sets of examination questions.
- Map-based examination format: A risk assessment is available for every navigable kilometre of German inland waterways. Map extracts of the safety-relevant sections of the waterways are combined with appropriate questions and automatically compiled into examinations covering these high-risk stretches. This tests knowledge of traffic signs, local knowledge, awareness of hazards and compliance with regulations.
The presentation provides insights into the two examination formats, their implementation in the Learning Management System and the automatic compilation of examinations.
Competency-Based Training and Assessment for Air Traffic Controller
Lightning Talk 

Andreas Gachnang, Skyguide Swiss Air Navigation Services Ltd
Target Group:
- Anyone interested in test design
Becoming an Air Traffic Controller (ATCO) includes theoretical instruction, simulator training, and on-the-job experience. Trainees learn monitoring and managing air traffic according to the Core Competency Framework outlined by the international Manual on Air Traffic Controller Competency-based Training and Assessment.
For seven fundamental competencies demonstrable, observable behaviours are devised as specific indicators.
Trainees do formative and summative simulator sessions while being observed by their instructors: Ongoing evaluations are used during simulator sessions, providing immediate rich feedback to the trainee to guide their development and address need for improvement. Summative evaluations determine whether a trainee has met all the required performance objectives and is competent to progress.
Instructors and assessors observe a trainees behaviour using a highly structured tool to gather objective evidence of performance. Standardization ensures that candidates are evaluated against identical rubrics of observable behavioural indicators.
ILIAS supports the capturing observational data and visualizes the current part of the curriculum to all involved stakeholders. It is used to de-brief after sessions as well as for setting and tracking individual objectives and feed-back.
The entire ATCO curriculum of a cohort is monitored and a condensed presentation of the progress allows for quick as well as deep insights.
We will show these workflows and specific type of high-stakes assessment.
13h30
Auf dem Weg zur API-Architektur der Zukunft – vernetztes ILIAS mit konsistenten Schnittstellen
Presentation 
Stanislav Wischniak, Qualitus GmbH
Tobias Koch, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Andre Günther, Minervis GmbH
Ahmed Hamouda, Freelance Developer
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entwickler:innen, technisch interessierte Administrator:innen
- Grundlegende Kenntnisse in der Webservice-Entwicklung (REST, SOAP) und allgemeines Verständnis von Softwarearchitektur sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt
Viele gewachsene Systeme – auch ILIAS – stehen vor demselben strukturellen Problem: Schnittstellen entstehen über Jahre hinweg, unterschiedliche Protokolle kommen hinzu, und fachliche Logik wird an mehreren Stellen parallel umgesetzt. Was zunächst funktioniert, führt langfristig zu steigender Komplexität, hohem Wartungsaufwand und eingeschränkter Weiterentwicklungsfähigkeit.
Der Beitrag zeigt, wie wir diesen Zustand in ILIAS bewusst aufgebrochen und durch eine neue API-Architektur ersetzt haben. Im Zentrum steht eine einheitliche interne Schnittstelle als „Single Source of Truth", über die sowohl REST- als auch SOAP-Webservices angebunden werden – mit klarer Trennung zwischen fachlicher Logik und technischer Anbindung.
Basis dieser Architektur ist das Zusammenspiel von API-Gateway und SCORM-Modul: Während die fachliche Kernlogik in eigenständigen Activities gekapselt ist, übernimmt das Gateway die technische Auslieferung über REST und SOAP. Routing, Sicherheit und Protokolladaption werden zentral verwaltet; Activities werden automatisch erkannt und eingebunden, ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand.
Dieses Modell entstand in arbeitsteiliger Zusammenarbeit: Qualitus verantwortet das SCORM-Fachwissen, Minervis stellt die Delivery-Schicht bereit. Gefördert wird die Initiative von der HHU und ILIAS.nrw. Das Resultat ist eine standardisierte, wartbare und erweiterbare Schnittstelle, die auf weitere ILIAS-Komponenten übertragbar ist.
Anhand dieses Praxisbeispiels erhalten die Teilnehmenden übertragbare Prinzipien für gewachsene Schnittstellenlandschaften und einen Fahrplan für zukünftige Integrationen – etwa im Kontext KI-basierter Dienste. Das SCORM-Projekt steht als Blaupause: Wer Activities entwickelt, kann auf eine fertige Delivery-Infrastruktur zurückgreifen, statt isolierte Einzellösungen zu bauen.
14h00
OER einfach veröffentlichen: OERSI und ILIAS
Presentation 
Axel Klinger, Technische Informationsbibliothek (TIB)
Sophie Matter, Technische Informationsbibliothek (TIB)
Leon Widmaier, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tim Schmitz, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an OER
OERSI, der Open Educational Resources Search Index, ist eine Suchmaschine für offene Bildungsmaterialien (OER) in der Hochschulbildung. OERSI bietet einen zentralen Sucheinstieg für Bildungsmaterialien aus verteilten nationalen und internationalen Quellen mit zahlreichen Filtermöglichkeiten. OERSI sammelt Metadaten von Materialien ein und homogenisiert sie, um eine einheitliche Suche zu ermöglichen.
Mit ILIAS 10 stehen ILIAS Installationen als solch eine Quelle für OER bereit. Inhalte werden direkt aus ILIAS heraus als OER veröffentlicht, ohne die heimische Plattform zu verlassen.
Große Teile des Veröffentlichungsprozesses sind dabei automatisiert: Objekte, für die eine entsprechende Lizenz ausgewählt wurde, werden sowohl im öffentlichen Bereich von ILIAS bereitgestellt, als auch in einer OAI-PMH Schnittstelle zum automatisierten Einsammeln von außen. Dies kann entweder vollautomatisch, oder nach manueller Prüfung geschehen. Exportdateien werden dabei miterstellt, und stehen auch für externe Nutzende zum Download zur Verfügung.
Wir zeigen den kompletten Veröffentlichungsvorgang eines Objekts von ILIAS nach OERSI, und die dafür nötige Konfiguration in ILIAS.
14h30
Context-Aware AI in ILIAS: SURContextO and SURAgent
Presentation 
Jesús Copado Mejías, SURLABS
Target Group:
- administrators, teachers, instructional designers, e-learning teams, developers, institutional decision-makers
- a general familiarity with ILIAS and with AI will be helpful
SURContext and SURAgent bring context-aware AI into ILIAS, and this session reports what has changed over the past year. We give an overview of the current state of both tools, including SURContextO, a simplified SURContext variant for text-based information scenarios that makes adoption easier. Much of the session goes to SURAgent's authoring tools, notably the generation of SCORM modules and H5P elements: we show how educators can move from a rough outline to structured, reusable and interactive learning content without leaving ILIAS. We also present our implementation of the Model Context Protocol in both tools, which lets an institution's own AI systems query ILIAS content and drive ILIAS actions directly, rather than treating our assistants as a closed box.
Two themes run through the talk. The first is quality and capacity: we have added cross-encoder reranking to the retrieval pipeline and load-tested our infrastructure, so that institutions can size a deployment against measured evidence rather than optimism. The second is data sovereignty, which dominates every conversation we have with universities: in our pilot with Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf the next step is replacing a commercial cloud model with the university's own LLM served from its HPC cluster, and we will discuss frankly what that costs in engineering effort and in answer quality when a small open model replaces a frontier one.
13h30
Datenbank ATLAS: Einsatz von STACK-Aufgaben in digitalen Prüfungen und E-Assessment
Presentation 
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Horst, Hochschule Bielefeld
Dipl.-Math. (FH) Tatiana Schenck, Hochschule Bielefeld
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Hochschullehrende
Digitale Prüfungen und automatisiert bewertete Aufgaben gewinnen in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Der Vortrag stellt die Datenbank ATLAS als zentrale Sammlung und Strukturierungsumgebung für STACK-Aufgaben vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie qualitätsgesicherte Aufgaben kollaborativ entwickelt, gepflegt und für digitale Prüfungen sowie formative E-Assessment-Szenarien nutzbar gemacht werden können. Anhand konkreter Beispiele werden Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten erläutert. Teilnehmende erhalten Einblicke in organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen sowie Anregungen für die Nutzung und Weiterentwicklung vergleichbarer Infrastrukturen.
14h00
Kompetenzen prüfen und fair bewerten mit EDUTIEK 10
Presentation 
Christine Schätzl, Bayerisches Staatsministerium der Justiz
Fred Neumann, Databay AG
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende und Prüfende textintensiver Fächer, E-Learning-Support
In nahezu allen Fachbereichen und Ausbildungsinstanzen besteht eine Kernkompetenz darin, umfangreiche Fachtexte zu verfassen, die im Prüfungskontext einer gutachterlichen Bewertung unterzogen wird. Auch vor dem Hintergrund des Einsatzes erlaubter und reflektierter KI-Unterstützung bleibt der textbasierte Nachweis von Kompetenzen in fachlicher, sprachlicher und formeller Hinsicht seitens der Prüflinge von Bedeutung. Auf der Seite der Prüfungsinstanz und des Prüfenden ist ein Werkzeug gefordert, das der tradierten Bewertungsweise weitgehend entspricht und administrative wie rechtssichere Prüfungsprozesse zu unterstützen vermag.
Das ILIAS-Plugin EDUTIEK ermöglicht textbasierte Prüfungen mit vielseitigen Hilfsmitteln, umfangreichen Online-Korrekturfunktionen sowie kriterien- und gleichbehandlungsorientierten Bewertungsformaten und Korrekturprozessen.
Wir demonstrieren, wie die neuen Funktionen in EDUTIEK 10 für unterschiedliche Szenarien genutzt werden können. Nunmehr können mit Teilaufgaben verschiedene Prüfungsthemen und getrennt voneinander bewertet werden. Eine erweiterte Textformatierung ermöglicht neue Aufgabentypen, z.B. zum Befüllen von Tabellen. Bewertungskriterien und Gutachten-Vorlagen geben Hilfestellung im Korrekturprozess. Bei großen Unterschieden in Erst- und Zweitkorrektur kann ein formeller Einigungsprozess oder eine Dritt-Korrektur als Stichentscheid erfolgen. Darüber hinaus lässt sich EDUTIEK für Übungen mit gegenseitigem Feedback verwenden.
Neben der funktionalen Beschreibung des Produktes gibt der Beitrag auch einen Einblick in den Entwicklungsprozess mit hierzu eingegangener Kooperation, das Vorgehen zur Erhebung der Anforderungen und sukzessiven Testung samt Einbeziehung der künftigen Nutzergruppen sowie die vorbereitenden Überlegungen für einen sicheren Betrieb.
14h30
Von der Prüfungsmaschine zum Prüfungsökosystem: Einblicke in Tools für Qualität und Effizienz in Prüfungsprozessen
Presentation 
Andrea Klein, Universität zu Köln
Anja Löwe, Universität zu Köln
Nadimo Staszak, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an digitalen Prüfungen und E-Assessments
Digitale Prüfungen sind mehr als ihre Umsetzung in einem Prüfungssystem. Sie entstehen in einem Zusammenspiel aus Planung, Abstimmung, Qualitätssicherung, Durchführung und Nachbereitung – kurz: in Prüfungsprozessen, die aktiv gestaltet werden können.
In diesem Beitrag geben wir Einblicke in ein wachsendes Prüfungsökosystem an unserer Hochschule und zeigen, wie unterschiedliche Tools dazu beitragen, Qualität und Effizienz in diesen Prozessen zu unterstützen:
- eine inhouse entwickelte ManageApp zur Planung, Prozessbegleitung und strukturierten Kommunikation mit Lehrenden,
- KI-gestützte Anwendungen, die in der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von Prüfungen erprobt werden,
- sowie das ILIAS-Prüfungsstudio als Raum für die semesterübergreifende Vorbereitung und Reflexion von Prüfungen.
Der Beitrag versteht sich als kompakter „Sneak Peek“ und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken: Wie kann aus der Prüfungsmaschine ein Prüfungsökosystem werden?
13h30 - 15h00
Welcome aboard! ILIAS from A to Z: Getting to know and understand the platform and its community
Workshop 

Alina Seibt, ILIAS open source e-Learning e.V.
Tomke Fries, Leibniz Universität Hannover
Marcel Domanski, TUEV NORD AG
Target Group:
- New society members, new community members
- Newcomers to ILIAS (teachers, administrators) and new ILIAS developers
Welcome to the ILIAS community.
By taking part in this workshop, you have booked the all-inclusive package. We have all the necessary resources on hand to ensure you can benefit from our experience with ILIAS.
With us, you don’t need to worry about missing out, because we bring the community together. And if you’d like to take a look behind the scenes and into the technical side of things, we’d be happy to explain right here and now what the development of ILIAS involves and how you can get involved.
In short: this workshop is perfect for you if you’re new here and want to dive straight into the world of ILIAS with us.
13h30 - 15h00
KI-Assistenten für ILIAS: Anforderungen gemeinsam aus der Praxis entwickeln
Workshop 
Dr. Norbert Bromberger, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Anwender:innen, E-Learning-Verantwortliche, Administrator:innen, Personalentwickler:innen, Organisationsverantwortliche
- Interessierte an praxisnahen KI-Anwendungsfällen im LMS-Kontext
KI ist überall ein zentrales Thema. Auch im ILIAS-Umfeld wächst das Interesse an KI-Lösungen spürbar. Besonders gefragt sind derzeit Lösungen, die die Nutzung bestehender ILIAS-Funktionen vereinfachen und administrative Tätigkeiten gezielt unterstützen – vergleichbar mit Assistenten wie Rovo im Atlassian-Umfeld.
Exemplarische Anfragen können beispielsweise sein: „Lege fünf Kurse auf Basis einer Vorlage in einer bestimmten Kategorie an“, „Wer hat in den letzten zwei Jahren keinen Kurs absolviert?“ oder „Welche Mitarbeitenden im Vertrieb haben das Pflichttraining noch nicht abgeschlossen?“ Fakt ist, dass KI im Lernplattform-Kontext dann als wertvoll wahrgenommen wird, wenn sie konkrete Alltagsprobleme löst, Prozesse beschleunigt und Nutzenden Zeit spart.
Der Workshop greift diese Entwicklung auf. Nach einem kurzen Einblick in erste Umsetzungsbeispiele erarbeiten die Teilnehmenden weitere Anforderungen, Bedarfe und Ideen für administrative KI-Anwendungsszenarien in ILIAS. Die Perspektive der ILIAS-User steht dabei bewusst im Mittelpunkt: Ausgehend von realen Herausforderungen wird gemeinsam ein praxisnahes Bild möglicher KI-Assistenzfunktionen entwickelt.
Der Beitrag versteht sich damit nicht nur als Impuls zur Weiterentwicklung KI-gestützter Unterstützung im ILIAS-Umfeld, sondern vor allem als kollaboratives Arbeitsformat. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen, Fragen und Erwartungen ein und formulieren als Team, wo KI im administrativen Alltag einer Lernplattform den größten Nutzen entfalten kann.
15h00 - 15h30 Coffee Break
15h30
16h00
16h30
15h30 - 17h00 (15 minutes each)
TwoFactorLocalAuth: The second factor for your ILIAS platform
Lightning Talk 

Simon Lowe, Databay AG
Target Group:
- Administrators, developers, anyone interested in IT
This lightning talk demonstrates how the Databay plugin "TwoFactorLocalAuth" works and explains how it can be used to secure logins via ILIAS authentication with a second factor. It outlines the use cases that the plugin can cover, including the use of collective accounts. It also provides an example configuration of the plugin.
As most ILIAS installations continue to use ILIAS authentication for local accounts alongside an external authentication method, the plugin remains relevant even when using SSO.
From the public area to the login page
Lightning Talk 

Kolja Brümmer-Schoon, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Target Group:
- Those interested in ILIAS for corporate training
The German Social Insurance Institution for the Health and Welfare Sectors (BGW) provides a comprehensive range of e-learning courses based on ILIAS for various target groups. In addition to courses requiring registration, there are numerous publicly accessible information and learning resources that offer interested users an accessible entry point and guide them specifically towards further learning opportunities. The transition between the public and restricted areas plays a central role in user guidance and the platform’s acceptance.
This presentation provides practical insights into the operation and configuration of this ILIAS installation. Using concrete examples, it demonstrates how publicly available content can be designed using short links, permissions settings and the page editor’s features to create a simple and appealing transition to the restricted areas. Both technical and pedagogical considerations regarding the design of these transitions will be presented.
The presentation shares experiences from live operation, highlights tried-and-tested configuration approaches and provides guidance on typical challenges and their practical solutions. Participants will receive concrete suggestions for designing their own ILIAS platforms and integrating them in a user-friendly manner into existing organisational portals.
Indexing ILIAS: AI-powered Search for LMS
Lightning Talk 

Daniel Kipp, Kröpelin Projekt GmbH
Target Group:
- Teachers, those responsible for IT, E-Learning support
User expectations to find AI features in digital products are steadily growing. At the same time, these expectations are often vague, so the challenge is to identify meaningful and practical use cases, offer them, and integrate them clearly into existing workflows.
We present our implementation of an AI core plugin for ILIAS that enables a variety of concrete use cases. This is illustrated using our chat plugin as an example and is discussed from both user and technical perspectives.
Among other things, the plugin supports summarizing platform content, recommending suitable learning materials, navigating within the learning platform, and using the chatbot as a “sparring partner” for ideas, questions, and reflection. At the same time, users have access to familiar convenience features, including an individual chat history, an intuitive user interface, and various options for personal customization.
Customers can freely choose the desired LLM and additionally define a token budget per user. This keeps operating costs transparent and predictable without limiting flexibility in model selection.
Finally, the technical foundations are outlined briefly. These include the interaction between the embedding model and vector database, the regular collection and indexing of ILIAS content via a cron job, and communication with the LLM. Using a prompt template, the system processes user inputs based on previously indexed content and generates context-aware responses.
Resilo AI Plugin: Personalised AI assistance built into ILIAS – a case study from the care sector and higher education
Lightning Talk 

Denis Mrksa, Resilo (Resilience Digital Solutions GmbH)
Julian Werner, Resilo (Resilience Digital Solutions GmbH)
Target Group:
- ILIAS administrators, e-learning coordinators, teachers, decision-makers
In many organisations today, ILIAS is primarily used as a digital repository – upload files, manage courses, and that’s it. The platform’s potential for active, personalised learning often goes untapped. This is exactly where the Resilo AI ILIAS plugin comes in.
The plugin has direct access to all course-related materials belonging to the logged-in user. The AI responds solely on the basis of this approved content. No manual input required from teachers, no uncontrolled external sources, and a significantly reduced risk of hallucination. Role-based: learners only see what they are authorised to view.
In this presentation, we will report on two ongoing pilot projects.
We’ll show you exactly: What does the plugin look like in practice? How is the knowledge base structured? What pedagogical decisions underpin it? And what has worked – and what hasn’t?
Usability-Testing in ILIAS
Lightning Talk 

Kseniia Gribchenko, leifos GmbH
Target Group:
- Developers, Conceptualisers
- Those interested in development processes and usability
Usability tests not only provide results relating to the tasks set, but also feedback from the wider testing environment, including developers, designers and clients.
In the first part,
- usability testing throughout the development process is presented as an ongoing process
- the methodology and organisation of a test run are explained
- common misconceptions about usability and usability testing in ILIAS that we have encountered in practice are discussed
We demonstrate that it often doesn’t take any major new developments to significantly improve usability. Often, small, targeted adjustments are enough to make the user experience much more intuitive.
15h30
Plugin-Lösung „Semantisches Netzwerk“ - die Lernkarte für die (digitale) Lernfabrik der TU Braunschweig
Presentation 
Dr.-Ing. Gabriela Ventura Silva, TU Braunschweig
Franziska Senze, Kröpelin Projekt GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning-Support, Administrator:innen, Entwickler:innen
Das Semantische Netzwerk (SemanticNetwork) ist ein interaktives Visualisierungs-Tool für ILIAS-Kurse. Es bietet eine grafische Übersicht der möglichen Lernpfade innerhalb eines Kurses und macht den individuellen Lernfortschritt auf einen Blick erkennbar. Wir zeigen die Funktion des Plugins und stellen dessen Anwendung im Kontext der digitalen Lernfabrik der TU Braunschweig vor. Aus dem Sommersemester 2026 gibt es bereits erste Erfahrungen in der Anwendung durch die Studierenden. Außerdem skizzieren wir Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Integration in den ILIAS-Core.
16h00
Mit dem DidacticTemplateBuilder zur einfachen Erstellung von didaktischen Vorlagen
Presentation 
Simon Lowe, Databay AG
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Objekte und Rechtesystem in ILIAS sollte bekannt sein
- Administrator:innen, Entwickler:innen, E-Learning-Support
Diejenigen, die bereits einmal eine Didaktische Vorlage (Didactic Template) erstellt haben, wissen, dass diese lediglich per XML-Code geschrieben und anschließend in ILIAS importiert werden können. Wenn das Testing zeigt, dass es einen Fehler im Code gibt, muss dieser angepasst und erneut importiert werden. Außerdem müssen die Bezeichner für Objekttypen und Rechte bekannt sein. Hier setzt das Plugin "DidacticTemplateBuilder" an: Mit dem Plugin können Didaktische Vorlagen über die Benutzungsoberfläche erstellt und verwaltet werden.
Didaktische Vorlagen können vielseitig eingesetzt werden, um das Rechte-Setting eines Objekts mit einem Klick anzupassen oder auch direkt bei der Erstellung des Objekts vorzugeben. So wurden aus der Community z.B. Vorlagen für die Erstellung von studentischen Lerngruppen, FAQ-Foren oder auch versteckten Objekteblöcken in der Vergangenheit erarbeitet. Wir erhoffen uns, dass die Funktion einen noch breiteren Einsatz findet, wenn die Hürde der Erstellung von Didaktischen Vorlagen gesenkt wird.
Im Beitrag wird kurz auf die allgemeine Funktionsweise von Didaktischen Vorlagen und deren Vorteile eingegangen, bevor der herkömmliche Erstellungsprozess mit dem Vorgehen im Plugin verglichen wird. Anschließend wird die Benutzungsoberfläche des Plugins gezeigt, die alle Möglichkeiten bereitstellt, die auch per XML-Code konfiguriert werden können. Zum Schluss gibt es einen Ausblick zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
16h30
Maßgeschneidert statt von der Stange: Wie KROHNE mit ILIAS die Freiheit der Open-Source-Welt nutzt
Presentation 
Steffen Brauers, KROHNE Messtechnik GmbH
Carsten Amelingmeyer, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Automatisierungsprozessen
Unser Praxisbericht zeigt, wie durch den gezielten Einsatz und die kontinuierliche Weiterentwicklung von ILIAS hochgradig individualisierte und zukunftsfähige Lernökosysteme geschaffen werden können. Er thematisiert dabei die Erfahrungen des internationalen Unternehmens KROHNE, das seit über 15 Jahren konsequent auf ILIAS als strategische Lernplattform setzt.
Im Rahmen einer dualen Plattformstrategie werden zwei spezialisierte ILIAS-Installationen betrieben. Der interne „KROHNE Campus“ unterstützt rund 4.000 Mitarbeitende weltweit in den Bereichen Personalentwicklung, Compliance und Onboarding. Parallel dazu adressiert die „KROHNE Academy online“ mit über 20.000 externen Nutzern, darunter Kunden, Studierende und Brancheninteressierte, den Wissenstransfer und die Positionierung als kompetenter Lösungsanbieter.
Zentrale Funktionalitäten wurden nicht nur genutzt, sondern aktiv mitgestaltet – etwa durch die Mitentwicklung und Co-Finanzierung von Erweiterungen wie dem BusinessUserInterface- und dem Teams-Plug-in. Darüber hinaus sorgen individuelle Anpassungen, beispielsweise in der Kurssuche und -vormerkung, für eine moderne User Experience und eine hohe Nutzerakzeptanz über beide Plattformen hinweg.
Auch im Bereich Governance und Compliance zeigt sich die Stärke dieses Ansatzes, denn die internationale Ausrichtung erfordert eine präzise Steuerung des Zugriffs auf Inhalte. Durch gezielte Anpassungen von ILIAS können Nutzende differenziert anhand von IP-Adressen, Domains oder Organisationszugehörigkeiten gesteuert werden und vieles mehr.
15h30
Die Prinzipien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in ILIAS und ihre Bedeutung aus der Sicht einer Plugin-Entwicklung
Presentation 
Alexander Killing, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entscheidungsträger bzgl. KI-Einsatz und -Entwicklung sowie Personen, die diese Technologien in der Praxis nutzen
Der Beirat des ILIAS-Vereins hat Prinzipien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in ILIAS erarbeitet. Die Prinzipien wurden Anfang 2026 mehrheitlich von Beirat und Mitgliederversammlung als Richtlinien für Einsatz und Entwicklung von KI-Funktionalitäten in ILIAS beschlossen. Kernthemen sind Handlungssouveränität, Mehrwert für Lehre und Lernen, Transparenz und Datenschutz, Integrierbarkeit, Offenheit und Nachhaltigkeit.
Diese Ziele stellen bereits ohne die Nutzung von KI hohe Herausforderungen an Softwareentwicklung und deren Anwendung. Die Anbindung und Integration von KI-Systemen erhöht diese Herausforderungen in vielen Aspekten. Die Komplexität der Datenströme wird erhöht, die Generierung von Daten auf Basis anderer Daten und die zunehmende Teil- oder Vollautomatisierung von KI-Agentensystemen erschwert in vielen Bereichen die Transparenz.
Auch wenn in der Diskussion der Prinzipien das Hauptaugenmerk auf Entwicklungen im ILIAS-Kern und möglich Entscheidungen im Jour Fixe lag, werden sich auch Plugin-Entwicklungen diesen Anforderungen stellen müssen. Der Vortrag beleuchtet einige Aspekte und Umsetzungen anhand einer konkreten Plugin-Entwicklung und versucht eine kritische Diskussion rund um die Berücksichtigung der Prinzipien in zukünftigen Entwicklungen, sei es im Kern oder in Plugins, anzuregen.
16h00
Akzeptanz statt Hype: KI-Werkzeuge in ILIAS didaktisch und organisatorisch fundiert einführen
Presentation 
Dr. Maja Bärenfänger, Justus-Liebig-Universität Gießen
Mirco Hilbert, Justus-Liebig-Universität Gießen
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- E-Learning-Teams, Projektleitungen sowie ILIAS-Administrierende und -Entwickelnde
Wie gelingt der Sprung von der ersten KI-Euphorie hin zur nachhaltigen, didaktisch fundierten Nutzung im Hochschulalltag? Dieser Praxisbericht beschreibt den dreistufigen Weg der Justus-Liebig-Universität Gießen: von einem gezielten Einzelpilotprojekt über eine breit angelegte, begleitete Testphase bis hin zum universitären Rollout von KI-Werkzeugen in ILIAS.
Im Zentrum steht ein Modell, das technische Entwicklung und Lehrpraxis eng miteinander verknüpft. Durch die Etablierung einer Special Interest Group (SIG) wurden Lehrende von reinen Konsumenten zu Mitgestaltern. Dieser Prozess ermöglichte es, reale Bedarfe aus der Lehre – wie etwa die RAG-Integration für fachspezifische Lernbegleiter – direkt in Feature-Requests für das ILIAS-KI-Plugin zu übersetzen und durch Drittmittel zu finanzieren.
Der Vortrag zeigt auf, wie der ILIAS-Support als Schnittstelle zwischen Lehre und Entwicklung durch niedrigschwellige Hilfestrukturen, gezielte Qualifizierung und einen kontinuierlichen Austausch den sinnvollen Einsatz von KI-Werkzeugen in der Lehre sicherstellt. Indem dabei organisatorische Maßnahmen und technische Weiterentwicklung gezielt verzahnt werden, lässt sich eine nachhaltige Akzeptanz schaffen, die den Anforderungen der Lehre dauerhaft gerecht wird.
16h30
From Rapid Content Creation to Contextualized Learning: Leveraging the NOLEJ AI Plugin in ILIAS for Industry-Specific Training Demands
Presentation 
Sarah Schmidt, University of Padua, Italy
Target Group:
- E-learning managers, instructional designers, LMS administrators, L&D professionals
- basic understanding of digital or LMS-based learning; familiarity with blended learning is beneficial
The increasing adoption of Generative Artificial Intelligence (GenAI) in corporate training highlights a central challenge: while contributing to learning effectiveness and content development efficiency, its value depends on how well it is contextualized to industry-specific demands. This presentation demonstrates how the NOLEJ AI plugin in ILIAS can be leveraged to transform AI-generated content into context-aware learning experiences. Participants gain practical, transferable insights to apply these approaches in their own training contexts.
Based on a small-scale study with qualitative interviews, four key requirements for effective contextualization are identified: reliable, expert-validated content, the deliberate choice of appropriate learning designs, learner pre-assessment to address prior knowledge and group heterogeneity, and targeted verification of knowledge retention. These are conceptualized across four dimensions: learning subject, learning design, learner diversity, and validation requirements.
The presentation shows how these principles can be operationalized using the NOLEJ plugin, enabling structured, interactive, and context-sensitive learning formats. Concrete use cases illustrate how its application can be tailored to different corporate training scenarios, including compliance-driven, hands-on skill-oriented, individual development-focused, and scalable-standardized training.
The session concludes with a critical reflection on transferability across industries and invites participants to consider how context-aware GenAI can be applied in their own organizational settings.
15h30
Flach und bunt. Usability-Konzepte in der ILIAS-Installation der BG Verkehr
Presentation 
Pawel Babel, BG Verkehr
Christina Weber, BG Verkehr
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Usability und GUI
In diesem Vortrag präsentieren wir die ILIAS-Installation der BG Verkehr als Good-Practice-Beispiel für eine moderne, nutzerzentrierte Lernplattform. Unser Ziel ist es, zu zeigen, wie durch gezielte Gestaltungsentscheidungen eine ansprechende und intuitive Benutzeroberfläche entsteht, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Prinzipien, die der Entwicklung dieser Installation zugrunde liegen, und erfahren, wie die Standard-Installation von ILIAS kreativ und updatesicher eingesetzt werden kann, um ein konsistentes und anwenderfreundliches Design zu gewährleisten.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen Benutzerfreundlichkeit und visuelle Klarheit. Hier kann durch flache Hierarchien, klare Navigation und visuelle Anreize die Nutzererfahrung optimiert werden.
Der Vortrag richtet sich an E-Learning-Entwicklerinnen und -entwickler, Didaktikerinnen und Didaktiker sowie Administratorinnen und Administratoren, die ILIAS einsetzen oder optimieren möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – vorausgesetzt werden Interesse an Usability, nutzerzentriertem Design und der Frage, wie Lernplattformen durch gezielte Gestaltung verbessert werden können. Die Teilnehmenden werden ermutigt, eigene Benutzeroberflächen in ILIAS kritisch zu hinterfragen und Usability als zentrale Priorität in ihren Projekten zu verankern.
Am Ende des Vortrags nehmen die Teilnehmenden nicht nur konkrete Gestaltungstipps mit, sondern auch die Erkenntnis, dass eine gelungene Benutzeroberfläche entscheidend für den Erfolg einer Lernplattform ist.
16h00
Content Style in ILIAS: Struktur, Klarheit und Nutzerorientierung in der Praxis
Presentation 
Jonas Boer, Deutsche Rentenversicherung Bund
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Administrator:innen, E-Learning-Verantwortliche
- Interessierte an nutzerzentrierter Content-Gestaltung
In vielen ILIAS-Installationen wachsen Inhalte über Jahre hinweg organisch – häufig mit uneinheitlichen Strukturen, variierenden Layouts und unterschiedlichen Qualitätsniveaus. Dies erschwert nicht nur die Pflege, sondern wirkt sich auch negativ auf die Nutzer*innenerfahrung aus.
Im Rahmen eines Projektvorhabens der DRV Bund wurde ein Content-Style-Konzept entwickelt, das klare Leitlinien für die Struktur und die Gestaltung von Inhalten in ILIAS definiert. Ziel war es, die Benutzer*innenführung zu verbessern, die Orientierung im Seiteneditor zu erleichtern und damit die Content-Erstellung für Autorinnen und Autoren zu vereinfachen.
Der Beitrag gibt Einblicke in:
- Die Ausgangssituation und identifizierte Herausforderungen
- Zentrale Prinzipien des entwickelten Content-Styles
- Konkrete Maßnahmen zur Standardisierung und Qualitätssicherung
- Erste Erfahrungen aus der praktischen Nutzung
16h30
Kompetenzmanagement in ILIAS: (geheime) Talente sichtbar machen
Presentation 
Wiebke Assenmacher, Hochschule Bielefeld
Milva Mahnke, Hochschule Bielefeld
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Nutzer:innen der Kompetenzfunktion in ILIAS
Die Kompetenzmanagement-Funktion in ILIAS ist ein zentrales Element verschiedener Projekte und Einsatzszenarien. Sie unterstützt unter anderem die Qualifizierung studentischer Mitarbeitender, die Förderung von Future Skills und die Bereitstellung von Reflexionsinstrumenten.
In der Veranstaltung wird ein fiktives Einsatzszenario vorgestellt, das auf realen Anforderungen basiert. Anhand dieses Beispiels wird der Funktionsumfang des Kompetenzmanagements praktisch demonstriert:
Studierende sollen bereits während ihres Studiums ihre Interessen und Kompetenzen reflektieren. Sie werden bei der Wahl von Vertiefungen unterstützt, um sich gezielt auf ihren gewünschten Berufe vorzubereiten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Über Kompetenzprofile werden die Fähigkeiten einzelner Studierender im Hinblick auf ihre Eignung für Tätigkeiten erfasst.
Das Einsatzszenario wird zunächst mit Anschauungsmaterialien vorgestellt. Anschließend wird betrachtet, inwieweit sich der Ansatz auf andere Studiengänge oder Ausbildungskontexte übertragen lässt. Im Fokus stehen dabei die technische Umsetzung und der Einsatz verschiedener ILIAS-Objekte.
Diese Veranstaltung kann Spuren von Einhörnern enthalten.
15h30 - 17h00
EDUTIEK Innovationsworkshop
Workshop 
Volker Reuschenbach, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Fred Neumann, ILIAS open source e-Learning e.V.
Fabian Wolf, ILIAS open source e-Learning e.V.
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Anwender:innen von EDUTIEK, Lehrende und Prüfende aller Fächer
- E-Learning-Support, E-Prüfungen-Support
Das ILIAS-Plugin EDUTIEK wird an mehreren Hochschulen bereits produktiv für textbasierte Prüfungen eingesetzt. Finanziert durch die Ministerien der Justiz in Nordrhein-Westfalen und Bayern lag der Fokus im laufenden Projekt auf der Durchführung und Korrektur juristischer Staatsexamen.
Gleichzeitig wurde EDUTIEK, gefördert durch die Universität Freiburg, um Funktionen ergänzt, die es für Prüfungen in anderen Fächern interessant machen. Zur Unterstützung von Teilaufgaben wurde das Plugin grundlegend neu aufgebaut, so dass es in Zukunft auch neue Aufgabentypen realisieren und miteinander kombinieren kann.
Als konkreter Anwendungsfall kommen beispielsweise Prüfungen an Hochschulen für den öffentlichen Dienst in Betracht, in welchen formal korrekte Registereintragungen vorzunehmen sind, Formulare auszufüllen oder Ähnliches und dies anschließend Gegenstand einer Bewertung ist. In den Geisteswissenschaften kann die Annotation von Medien Prüfungsgegenstand sein. Die Nutzung von KI gilt es nicht in jedem Falle zu verhindern; vielmehr kann diese selbst Gegenstand der Prüfung sein wie z.B. in Form aufgezeichneter Chats, die anschließend kommentiert und bewertet werden. Spannend ist auch die Frage, inwieweit über EDUTIEK eine assistierende Korrektur ermöglicht und prüfungsrechtlich konform eingesetzt werden könnte.
Der Workshop ist offen angelegt. Wir bereiten Ansätze solcher Szenarien vor, greifen aber gerne Ideen auf, die aus der Community mitgebracht werden. Je nach Teilnehmerzahl arbeiten wir in Gruppen oder gemeinsam daran.
Neben neuen Szenarien möchten wir auch allgemeine Fragen zur weiteren Ausrichtung von EDUTIEK diskutieren. Sollen in Zukunft geschlossene Antwortformate wie Multiple Choice unterstützt werden? Wie kann EDUTIEK auch in anderen Lernmangagementsystemen oder in einer Cloud Anwendung finden, Welches organisatorisches Modell sichert die nachhaltige und qualitätsgesicherte Weiterentwicklung am besten?
17h00 - 17h30 Closing of the ILIAS Conference
17h00
CONF-2 A-17
Closing of the Conference & Invitation to the ILIAS Conference 2027
Matthias Kunkel, Bettina Solzbacher


Social Event
Offizierheimgesellschaft (OHG), Rodigallee 98
Every year, the ILIAS conference also includes a social event. This year, we are celebrating 25 years of ILIAS conferences and handing out the Community Award. The venue, the OHG, is situated directly opposite Helmut Schmidt University at Rodigallee 98.
The evening begins at 6 pm with a champagne reception.
At 7 pm, this year’s Community Award will be presented.
The dinner will then begin:
You can look forward to a flying buffet and two live cooking stations!
As well as fish and meat, there will also be a good selection of vegetarian and vegan dishes. Drinks and cocktails from the drinks menu, as well as the food, are of course included.
The venue is accessible. Your conference badge serves as your entry pass.