ILIAS Conference
powered byILIAS open source e-Learning e.V.

Programme
On this page you will find the programme for this year’s ILIAS Conference.
Presentations marked with ** are held in English. All German-language presentations in the "Komplexraum" will be simultaneously translated into English.
Use the buttons to navigate between the days. To view further details about the presentations, click on the relevant card.
The programme is designed to be accessible on mobile devices. Clicking on the rooms (column headers) will expand or collapse the presentations they contain. Alternatively, you can use the button above the programme to expand or collapse everything with a single click.
Subject to change.
Keynotes
Presentations
Lightning Talks
Workshops
10h00
Opening of the Conference
Presentation 

Oliver Samoila, 1. Chair of the ILIAS open source e-Learning e.V,
Yvonne Fischer, 2. Chair of the ILIAS open source e-Learning e.V.
The 26th International ILIAS Conference will officially begin at 10 am with the traditional welcome by the board of ILIAS open source e-Learning e.V. and by the host: the President of Helmut Schmidt University Hamburg / University of the Federal Armed Forces Hamburg
Welcome address by the President of HSU
Presentation 

Prof. Dr. Klaus Beckmann, Präsident der Helmut-Schmidt-Universität
The 26th International ILIAS Conference will officially begin at 10 am with the traditional welcome by the board of ILIAS open source e-Learning e.V. and by the host: the President of Helmut Schmidt University Hamburg / University of the Federal Armed Forces Hamburg
10h30
Keynote 1
Keynote 

Prof. Dr. em. Wilfried Hesser, Helmut-Schmidt-Universität
We look back on 25 years of ILIAS conferences.
Prof. Dr. em. Wilfried Hesser recounts the success story of ILIAS at HSU – from its beginnings to the present day.
11h25
26 Jahre ILIAS
Presentation 

Matthias Kunkel, Managing Director of ILIAS open source e-Learning e.V.
Further information will follow.
12h00 - 13h30 Lunch
13h30
14h00
14h30
13h30 - 15h00
Keynote 2
Keynote 

Prof. Roberto Simanowski
Further information will follow.
13h30
Von Tagen auf Stunden - ILIAS-Orchestrierung in der Praxis
Presentation 
René Goebbels, Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Cloud-Native-Konzepten und IT-Automatisierung
- Teilnehmende sollten ein Grundverständnis der ILIAS-Architektur haben.
- Strategische Vorkenntnisse zu Skalierbarkeit und digitaler Souveränität erleichtern das Verständnis.
1. Die strategische Herausforderung
Manuelle, imperative Installationsprozesse bremsen die Digitalisierung oft aus; in unserem Szenario beanspruchte ein Setup mehrere Tage. Zugleich erfordern hohe Lastspitzen, verschärfte Compliance-Richtlinien (SecOps, SBOM) und das Ziel digitaler Souveränität eine moderne Betriebsstrategie. Diese muss konsequent auf Open Source und offene Standards setzen, um Abhängigkeiten zu vermeiden und die technologische Selbstbestimmung zu wahren.
2. Der Lösungsansatz: Deklarative Cloud-Native Strategie
Wir transformierten den Betrieb durch einen deklarativen Cloud-Native-Ansatz. Infrastructure as Code (IaC) und Configuration as Code (CaC) sichern die exakte Reproduzierbarkeit auf allen Ebenen. Durch die Nutzung offener Industriestandards für die Orchestrierung garantieren wir Interoperabilität und Unabhängigkeit von proprietären Ökosystemen.
Die auf Open-Source-Orchestrierung basierende Architektur bietet Hochverfügbarkeit und automatische Skalierung. „Security by Design“ wird durch automatisierte CVE-Scans und SecOps-Pipelines realisiert, die eine auditierbare Supply-Chain gewährleisten. Maximale Resilienz erreichen wir durch proaktives Monitoring, Backup-Strategien sowie die schnelle Wiederherstellung mittels standardisierter Kubernetes Helm Charts.
3. Messbare Ergebnisse & Nutzen
Die neue Infrastruktur verkürzte die Bereitstellungszeit drastisch von mehreren Tagen auf wenige Stunden. Architektonisch ist das System auf 1.000 parallele Zugriffe ausgelegt (Validierung läuft) und ermöglicht durch die Vollautomatisierung aller Arbeitsschritte bei Updates mit minimaler Downtime. Damit wurde die technische Basis für digitale Souveränität durch einen standardisierten, kontrollierbaren Open-Source-Stack geschaffen.
14h00
Digital Sovereignty in Action: ILIAS as a Strategic Knowledge Hub for Pan-European Projects
Presentation 
Ilario Truppa, OC Group, Italy
Target group:
- ILIAS decision-makers, administrators, e-learning strategists, IT managers, conpetrers, ...
- anyone involved in platform selection or learning ecosystem design within public institutions, European-funded projects, or multinational organisations
In an era of increasing data vulnerability, Open Source is not just a technical choice—it is a political and strategic necessity. This speech analyzes how ILIAS serves as a pillar for "European Digital Sovereignty" through two distinct pan-European case studies: the DIAMETER project (Horizon Europe) and the Volt Academy.
Data sovereignty is not an abstract concept: it is the concrete condition that determines who controls an organisation's knowledge, how it is protected, and who it belongs to. At a time when Europe is redefining its digital priorities, the choice of learning infrastructure carries a weight that goes well beyond technical evaluation.
ILIAS enters this landscape with a positioning that exceeds the role of a traditional LMS. In its architectural flexibility, the platform can effectively function as a CMS— a management system for complex learning ecosystems, capable of organising content, structures, users, and processes in an integrated and governable way. Not a simple course container, but a knowledge governance tool.
This vision finds concrete confirmation in the Horizon Europe project DIAMETER, in which ILIAS was adopted not only as a learning environment but as a unified platform for the management and dissemination of project content — demonstrating how open source can simultaneously guarantee security, technological independence, and alignment with the transparency principles required by European funding programmes.
A second significant case is that of Volt Academy, a pan-European learning ecosystem built on ILIAS to meet the needs of a transnational political organisation. In this context, the choice of an open-source architecture was more than a technological preference: it was a necessary condition to ensure training consistency across different countries, management autonomy, and the protection of users' sensitive data.
The message we bring to this conference is straightforward: choosing ILIAS today does not simply mean choosing a good LMS. It means adopting an open, transparent, and sovereign model for learning management — a tool that transforms knowledge from an operational cost into a strategic asset, and that puts organisations in a position to truly govern what they know and how they share it.
14h30
Uni Q*öln: ILIAS als Kommunikations- und Schutzraum für queere Hochschulangehörige
Presentation 
Kenji-T. Nishino, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Inklusion, Diversität und Gleichstellung im Hochschulkontext
An der Universität zu Köln existierte bislang kein institutionalisierter Zusammenschluss queerer Mitarbeiter*innen. Vor dem Hintergrund einer gesellschaftlich zunehmenden Feindlichkeit gegenüber queeren Menschen und der Erkenntnis, dass auch Hochschulen von rechten Ideologien nicht unberührt bleiben, entstand der Wunsch nach einem schützenden, vernetzenden Ort. Auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten fand ein Gründungstreffen mit 37 Personen statt, bei dem im Rahmen eines Brainstormings Ziele und Ausrichtung des Netzwerks diskutiert wurden.
Als zentrale Voraussetzung für das Fortbestehen des Netzwerks kristallisierte sich die Frage nach Austausch, Kommunikation und Wissensmanagement heraus. An diesem Punkt entstand die Idee, einen dedizierten ILIAS-Bereich einzurichten, der drei Funktionen erfüllen sollte: als Kommunikationsmedium, als Dokumentationsraum und als Organisationswerkzeug. Der Beitrag beschreibt den Aufbau dieser Struktur, reflektiert, welche Kategorien in der aktiven Nutzung nachhaltig angenommen wurden und welche weniger, und zieht Schlüsse für die Weiterentwicklung der digitalen Vernetzung queerer und anderer Mitarbeiter*innengruppen an der UzK und darüber hinaus.
13h30
ILIAS im Stresstest – Finden Sie die Barrieren!
Presentation 
Annett Giercke-Ungermann, katho nrw
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Nutzer:innen, E-Learning-Verantwortliche, Administrator:innen, Entwickler:innen im ILIAS-Kontext
- Menschen, die sich praxisnah mit der Barrierefreiheit ihrer Inhalte auseinandersetzen möchten
- Besonders angesprochen sind Personen, die bislang wenig Erfahrung mit systematischen Barrierefreiheitstests haben.
- niedrigschwelliger, anwendungsorientierter Einstieg in Tools und Prüfverfahren
Wie barrierefrei ist ILIAS wirklich? In diesem Beitrag wird das System einem interaktiven „Stresstest“ unterzogen – mit dem Ziel, typische Barrieren sichtbar zu machen und gemeinsam zu erkennen. Anhand konkreter Beispiele aus der Praxis sind die Teilnehmenden eingeladen, selbst aktiv zu werden: Wo verstecken sich Barrieren? Was fällt sofort auf – und was erst auf den zweiten Blick? In kurzen interaktiven Sequenzen werden typische Problemfelder identifiziert, etwa unzureichend sichtbare Fokus-Indikatoren, mangelhafte Farbkontraste oder strukturelle Schwächen, die die Nutzung mit Tastatur oder assistiven Technologien erschweren.
Im Anschluss werden ausgewählte digitale Tools vorgestellt, mit denen sich solche Barrieren systematisch überprüfen lassen. Dabei wird deutlich, welche Aspekte automatisiert erkannt werden können und wo weiterhin eine manuelle Prüfung notwendig ist. Die vorgestellten Werkzeuge reichen von niedrigschwelligen Browser-Tools bis hin zu spezialisierten Analyse-Tools und werden im Hinblick auf ihren praktischen Nutzen eingeordnet. Der Beitrag verbindet interaktive Elemente mit konkreten Einblicken in die Testpraxis und möchte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Barrierefreiheit schaffen. Ziel ist es, nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern die Wahrnehmung für Barrieren zu schärfen und die Teilnehmenden zu ermutigen, eigene ILIAS-Inhalte zu prüfen.
So entsteht ein praxisnaher Zugang, der zeigen soll: Barrierefreiheit ist kein abstraktes Regelwerk, sondern wird im konkreten Nutzungskontext sichtbar – und kann mit den richtigen Werkzeugen gezielt verbessert werden.
14h00
Mehr Augen für Barrierefreiheit in ILIAS: Automatisierte Checks mit Chrome-Tool
Presentation 
Andreas Huth, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Programmierer:innen, Entwickler:innen, Ersteller:innen von ILIAS-Inhalten
- Keine Kenntnisse zum Nutzen des Tools vorausgesetzt
Barrierefreiheit ist ein allgegenwärtiges Thema. Vor allem im digitalen Raum muss zu jeder Zeit sichergestellt werden, dass körperliche Beeinträchtigungen der User keinen Einfluss auf die Vermittlung von Informationen haben.
Dies gilt besonders für die Online-Lehre. Ein LMS wie ILIAS wird ständig erweitert, verbessert, mit internen und externen Plug-Ins versorgt und mit individuellen Inhalten gefüllt. Die gesetzlichen Vorgaben für Barrierefreiheit immer im Blick zu haben ist eine ständige Aufgabe, sowohl für Programmierer: innen als auch für Ersteller: innen von Inhalten.
Innerhalb dieses Vortrages wird daher ein für Chrome geschriebenes Tool zur Prüfung von Barrierefreiheit vorgestellt, welches die Inhalte einer Seite scant und damit bei der Einhaltung dieser Vorgaben unterstützt.
Die Idee ein solches Tool zu entwickeln, entstand durch das geplante Update auf die neue ILIAS-Version der Fraunhofer-Gesellschaft. Da Barrierefreiheit auch hier eine zentrale Rolle spielt, sollte geprüft werden, inwiefern die neue Version die gesetzlichen Vorgaben erfüllt. Dies gilt dabei nicht nur für das LMS selbst, sondern auch für sämtliche Plug-Ins und Erweiterungen sowohl von ILIAS Bereitgestellte als auch für Externe.
Barrierefreiheit ist bei ILIAS ein wichtiges Thema, welche bei der Entwicklung bereits umfangreich berücksichtigt wird. Jedoch gibt es immer Elemente bei denen auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist ob sie barrierefrei sind und daher leicht übersehen werden können. Dazu zählt unter anderem das Kontrastverhältnis von Texten und Elementen einer Seite auch wenn dieses klar definiert ist.
Erschwerend kann hinzukommen, dass die manuelle Prüfung von Vorgaben zur Barrierefreiheit ist nicht immer in vollem Umfang möglich.
Vor diesem Hintergrund wurde das Toll zum Barrierefreiheitscheck entwickelt, welches unter anderem den Quelltext einer Seite prüft und soweit eventuelle Fehler oder Auffälligkeiten aufzeigt. Dieses Tool ist eine benutzerfreundliche Unterstützung bei der Erstellung von neuen Inhalten oder zum Überprüfen bestehender ILIAS Seiten. Der Gesamtmehrwert ist vor allem die Zeitersparnis. Gerade für Vorgaben, welche auf den ersten Blick nicht offensichtlich erkennbar sind wie zum Beispiel ein ausreichender Kontrast oder leicht zu übersehende Kriterien wie die aussagekräftigen Bezeichnungen von Links auf einer ILIAS-Seite.
Im Verlauf des Vortrages wird dieses Tool anhand von Beispielen vorgestellt. Die Implementierung in Chrome so wie die korrekte Benutzung wird erläutert.
Dieses Tool ist vor allem ein Hilfsmittel, aber kein Ersatz für eine professionelle Prüfung. Die automatische Analyse der ILIAS-Seiten hat ihre Grenzen. Innerhalb des Vortrages wird deshalb auf den Leistungsumfang der automatischen Analyse durch das Tool näher eingegangen.
14h30
Befähigung statt Pflichtthema – Ein Rezept für barrierefreie Lerninhalte in ILIAS
Presentation 
Andrea Schmitz, Heinrich-Heine-Universität-Düsseldorf
Kendra Grotz, Fachhochschule Dortmund
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Beratende in der Mediendidaktik oder Hochschuldidaktik
- Lehrende und Content-Erstellende
Barrierefreiheit endet nicht bei der Programmierung von ILIAS – vielmehr wird der Staffelstab weitergereicht an alle, die Lerninhalte erschaffen (z.B. Lehrende).
Manchen zeigen bei dem Themen Unsicherheiten oder Ermüdungserscheinungen, aufgrund der Komplexität und als weitere Anforderung neben den anderen großen Compliance-Themen. In diesem Kontext wurden Materialien an der Heinrich-Heine-Universität entwickelt, um Lehrende dabei zu unterstützen, ihre Materialien niedrigschwellig zu prüfen und schrittweise zu verbessern.
Sie verfolgen das Ziel, Barrierefreiheit zu entmystifizieren und als integralen Bestandteil guter Lehre verständlich und zugänglich zu machen. Bei der Entwicklung der Materialien wurden verschiedene Anlaufstellen für Studierende mit Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen der HHU einbezogen und die Inhalte abgestimmt. Der Ansatz orientiert sich am Universal Design for Learning (UDL) und bietet unterschiedliche Zugänge:
- einen strukturierten Leitfaden für die vertiefte Auseinandersetzung
- kompakte Übersichten für den schnellen Einstieg
- konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die direkte Umsetzung im Arbeitsalltag
Der Vortrag zeigt, wie mit einem empowernden Ansatz aus einem vermeintlich komplexen Thema ein handhabbares und motivationsförderndes Qualitätskriterium werden kann.
13h30 - 15h00
Start your Analytics Engine – Von der ersten Idee zur systematischen Modellierung von Learning-Analytics-Use-Cases in ILIAS
Workshop 
Dirk Heuvemann, TH Köln
Julia Geißler, Hochschule RheinMain
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, Third-Space-Mitarbeitende, ILIAS-Administrator:innen und Hochschulverantwortliche mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen
- Interessierte an datenbasierter Lehr- und Organisationsentwicklung
Learning Analytics werden in der ILIAS-Community zunehmend diskutiert – bestehende Funktionen wie der Lernfortschritt, Kursstatistiken, die erweiterte Teststatistik oder Plugins zeigen das wachsende Potenzial. Doch wie entwickelt man daraus ein Analyseszenario, das technische Möglichkeiten und didaktische Fragestellungen von der ersten Idee an verbindet?
Hier setzt der Workshop an. Mit Arbeitsergebnissen aus der ILIAS Special Interest Group Learning Analytics führen wir die Teilnehmenden durch einen strukturierten Designprozess, der die Modellierung von Learning-Analytics-Use-Cases für ILIAS praxisnah erfahrbar macht.
Nach einem kompakten Input zu den Grundlagen – einem vereinfachten Dateninventar gängiger ILIAS-Objekte und ihrer Analysepotenziale, einer Übersicht zu Analysearten (deskriptiv, diagnostisch, prädiktiv) sowie einer schematischen Darstellung der Logik einer Analytics Engine – entwickeln die Teilnehmenden in Gruppen eigene Use Cases. Eine Analytics-Canvas führt sie dabei Schritt für Schritt: von der leitenden Entscheidungsfrage über die Auswahl relevanter ILIAS-Daten und geeigneter Kennzahlen bis hin zur Visualisierung, Interpretation und den Implikationen für Datenschutz und Ethik. Vorgefertigte Modellierungsbausteine, die typische ILIAS-Datenquellen und Analysemuster abbilden, unterstützen die Gruppenarbeit und machen den Datenfluss greifbar.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Welchen Zweck erfüllt die Analyse – und was bedeuten die Daten für die Nutzenden? Im Wrap-up werden die entwickelten Use Cases systematisch eingeordnet und als Bausteine einer integrierten Learning-Analytics-Strategie für ILIAS reflektiert. Die Ergebnisse fließen in die laufende Arbeit der SIG Learning Analytics ein und sollen Impulse für zukünftige Entwicklungen in ILIAS geben.
Der Workshop baut im weiteren Kontext auch auf das Transferprojekt POLARIS an der TH Köln (KI:edu.nrw) auf, das die Open-Source-Infrastruktur POLARIS prototypisch mit ILIASintegriert.
13h30 - 15h00
Approaching the Cyber Resilience Act as an Open Source Community
Workshop 

Alexandra Tödt, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS Developer
- Platform Operators
The CRA extends the CE marking to include cybersecurity aspects. The aim is to improve cybersecurity in the EU. Many digital products must obtain CE marking. This workshop focuses on the significance of CE marking, the Cyber Resilience Act (CRA), obligations for manufacturers and operators, and conformity processes in relation to ILIAS.
The CRA contains a number of key concepts, which will be presented and then discussed on the basis of the following questions:
- What is the scope of the CRA? Does ILIAS fall within its scope?
- What are the responsibilities of ‘manufacturers’ and ‘controllers’? Who in the ILIAS community might be considered for these roles?
- What are the implementation deadlines? What are the reporting obligations? What does this mean for ILIAS?
- Which product classifications apply to ILIAS? How can a type of assessment be derived from this?
- Which actors in the community can be identified? What obligations arise from this?
- What documentation and process requirements does this entail for the ILIAS community?
15h00 - 15h30 Coffee Break
15h30
16h00
16h30
15h30 - 17h00 (15 minutes each)
Compliance on Autopilot: Automated Qualification Cycles in ILIAS via SAP and LDAP Integration (Case Study)
Lightning Talk 

Katharina Preuß, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst- und Wohlfahrtspflege
Ilias Spirou, leifos GmbH
Target Group:
- ILIAS administrators, IT managers, Managers
- Technical knowledge of ILIAS is recommended
Ten minutes, two perspectives: Together, we will demonstrate how an ILIAS architecture transforms compliance management from a manual burden into an automated, self-sustaining process. The presentation focuses on the lifecycle of a training programme. We will provide a brief and concise overview of the technical and procedural workflow:
- Triggers: How user data, roles and organisational units flow from SAP and Active Directory into ILIAS, where they automatically trigger actions.
- Automation: Introduction to the “compliance measure”. We demonstrate how the system manages the cycle – from initial training to automated recertification before the validity period expires.
- Transparency: Insights into the dashboard for line managers. We demonstrate how managers can monitor their team’s qualification status and immediately identify areas requiring action without significant administrative effort.
Experiences from the flipped classroom project on contract drafting and standard terms and conditions
Lightning Talk 

Kai E. Wünsche, Hochschule Meißen
Target Group:
- Teachers, content creators, support staff
- People interested in educational exchange
This article aims to demonstrate the implementation of the aforementioned flipped classroom project and to share the students’ experiences and feedback. For this topic, there are four online sessions and four face-to-face sessions, alternating between the two. The online sessions are conducted asynchronously (at the student’s own pace) using a combination of an interactive book (h5p) and the ILIAS survey tool. The survey serves to simulate a conversation with a teacher between the individual videos (which form the basis of the interactive book). The first online session, on the other hand, consists of an audio file, a short video (in which a person is seen speaking to the viewer and explaining a task) and the survey tool, which is used to complete a draft contract that requires further details.
Igniting ILIAS Innovation: From Feedback to Future Features
Lightning Talk 

Matthias Becker, Hochschule Bielefeld
Target Group:
- Developers, maintainers, administrators
- No prior knowledge required
Based on a systematic survey of students and teaching staff at HSBI, this presentation examines usage patterns, satisfaction with features, device usage, technical issues and requests for new features. It includes quantitative and qualitative data, visualised trends and recommendations for improvements – building directly on a survey whose results were presented two years ago at the 23rd ILIAS Conference in Graz.
This new survey has been carefully revised based on the findings from that time, as well as extensive feedback from focus groups, heuristic evaluations and user interviews. The results validate existing trends, reveal emerging needs and provide data-driven insights for the user-centred further development of ILIAS.
Greater transparency: fewer clicks = greater success
Lightning Talk 

Ingo Jackisch, Duale Hochschule Baden-Württemberg
Target Group:
- ILIAS Userswith a focus on teaching
- A basic understanding of learning objectives-driven courses is helpful
The DHBW’s online study preparation is based on ILIAS, the results of the collaborative projects optes (funded by the BMBF) (in particular, learning-objective-oriented courses in mathematics and soft skills) and DigiKoS (soft skills), as well as the university’s own developments (including learning objectives-driven courses in physics and platform processes). It has been continuously developed over the past 10+ years and aims to offer users not only high-quality subject-specific content but also simple navigation, whilst concealing some of the complexity of ILIAS. The aim is to make it as intuitive as possible to use, without the need for extensive explanation.
For the 2025 intake, the "Tracking Tool" page component was developed in collaboration with a service provider and put into production. This presentation will briefly highlight the improvements achieved as a result.
Based on initial experience with this new tool (which is closely linked to other plugins such as “Learning Recommendation” and “Certificate of Attendance”), further developments were derived over the summer of 2025 and incorporated into the 2026 version of this plugin. The considerations involved and the improved implementation will be presented in the talk.
UX templates for ILIAS: Modular blocks for flexible, user-friendly and accessible learning environments
Lightning Talk 

Javier Ortega, Kröpelin Projekt GmbH
Target Group:
- Content creators, Advisors, lecturers, administrative staff
This article introduces the ILIAS ‘UX Templates’ plugin and demonstrates how combining front-end technologies (HTML/Twig, CSS, JavaScript) with ILIAS-specific functions (object access, permissions, filters) can enhance both the user-friendliness and design consistency of the platform.
The ILIAS plugin enables the creation of reusable, modular blocks that can be integrated directly into the Page Editor. Developers are provided with a flexible environment to design engaging and functional learning environments – without end users needing in-depth knowledge of ILIAS.
A key feature is the ability to integrate ILIAS objects (courses, groups, learning modules) directly into the templates and utilise their metadata and permissions. End users have access to an intuitive user interface in the Page Editor that requires no prior knowledge of ILIAS. The plugin also supports accessible implementations in accordance with WCAG and enables platform-wide design guidelines whilst allowing for customisation for specific departments or target groups.
Guided – but to what extent? Guided tours in ILIAS
Lightning Talk 

Dr. Elyesa Seidel, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Target Group:
- Anyone interested in user guidance options in ILIAS
With the integration of Guided Tours into the ILIAS Core from version 11 onwards, a low-threshold support format is now available for the first time, embedded directly within the system, which guides users through functions and interfaces in a context-sensitive manner. Developed and funded as part of the ILIAS.nrw project “Information and Support” at Heinrich Heine University Düsseldorf, Guided Tours open up new possibilities for support, orientation and structured user guidance.
This short presentation provides a concise overview of typical use cases and uses concrete examples to illustrate the possibilities currently available with Guided Tours and how they can be designed. At the same time, it highlights the current limitations of the feature set and discusses areas where further development is needed.
Finally, prospects for further development will be discussed, for example with regard to functional enhancements, more flexible applications and community-driven approaches.
The aim is to contextualise Guided Tours and provide impetus for their further development.
15h30
Die ILIAS-Community
Presentation 
Rob Falkenstein, Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Einsteiger:innen
ILIAS ist in der Regel als Werkzeug im Lernalltag bekannt. Doch wie kommt es überhaupt dazu, dass ILIAS funktioniert wie es funktioniert? Wir möchten in diesem Vortrag den Blickwinkel wechseln und eine Exkursion in den Maschinenraum von ILIAS unternehmen: Vom ersten Impuls im Feature-Wiki über präzise Abstimmungen von Features innerhalb von Workshops, dem Melden von Bugs auf Mantis hin zum kritischen Testing neuer Funktionalitäten. Dabei beleuchten wir die Governance-Strukturen, die dafür sorgen, dass die Qualität von ILIAS sichergestellt wird.
Doch die technischen Strukturen und Prozesse sind nur die halbe Geschichte, denn das eigentliche Herzstück von ILIAS ist die Community. Deshalb zeigen wir euch im zweiten Teil, wie ihr ILIAS aktiv mitgestalten könnt. Wir präsentieren die vielfältigen Möglichkeiten der Partizipation und zeigen Wege auf, um sich bedarfsgerecht einzubringen und so einen wichtigen Beitrag zum Gelingen von ILIAS zu leisten.
16h00
Was weiß dein System über dich? Privacy by Design zwischen Dokumentation, KI und Betroffenenrechten
Presentation 
Dr. Elyesa Seidel, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entwickler:innen und alle Interessierten
Wie lässt sich Privacy by Design praktisch umsetzen – nachvollziehbar, skalierbar und anschlussfähig für komplexe Softwaresysteme? Der Beitrag zeigt, wie Datenschutz in ILIAS nicht nur konzipiert, sondern konkret operationalisiert werden kann.
Im Fokus steht zunächst die systematische Privacy-Dokumentation über sogenannte PRIVACY.md-Dateien, die Datenverarbeitungen komponentenscharf beschreiben und transparent machen. Darauf aufbauend wird demonstriert, wie KI-gestützte Ansätze die Erstellung und Pflege dieser Dokumentation unterstützen können – etwa durch automatisierte Entwürfe oder die Analyse von Codeänderungen zur Identifikation von Aktualisierungsbedarfen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine zentrale Schnittstelle zur Umsetzung von Betroffenenrechten: Sie ermöglicht es, personenbezogene Daten komponentenübergreifend zu exportieren und schafft damit eine technische Grundlage für Auskunftsansprüche nach DSGVO.
Der Beitrag verbindet Dokumentation, Automatisierung und Systemarchitektur zu einer ganzheitlichen Perspektive auf Privacy by Design – und zeigt, wie sich Datenschutz in der Praxis wirksam und zukunftsfähig gestalten lässt.
16h30
Looking in from the Outside
Presentation 
Alexandra Tödt, leifos GmbH
Target Group:
- no prior knowledge required
Economists investigate human behaviour and have a few concepts that travel surprisingly well to the world of open source. We will in a light-hearted way look at three classic issues of incentives, collaboration, and shared abundance:
- The Tragedy of the Commons, a shared pasture gets overgrazed: How can what could have been a tragedy become a quiet triumph of collective care?
- The Principal-Agent Problem, a classic problem of misaligned incentives: How can incentives for “principals” (users) and “agents” (developers) align?
- The Network Effect, Code, once written, can travel the globe at nearly no cost: How can we make most of this?
15h30
Das OSDN: Anfang einer Antwort
Presentation 
Weitere Informationen folgen.
16h00
KI in ILIAS – weil es sinnvoll ist oder weil es alle machen? Erfahrungen aus der Hochschule Bremen
Presentation 
Niklas Bölter, Hochschule Bremen
Johanna Brauns, Hochschule Bremen
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Administrator:innen, E-Learning-Verantwortliche, Hochschuldidaktiker:innen
- grundlegende ILIAS-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt; Technisches Vorwissen zu KI und RAG ist nicht erforderlich
An der Hochschule Bremen wurde ein KI-Plugin für ILIAS getestet. In unserem Beitrag wollen wir zeigen, was gut funktioniert hat, was nicht – und welche praktischen Hürden bei Einrichtung und Betrieb aufgetreten sind.
Auf dieser Grundlage diskutieren wir in einem nächsten Schritt grundsätzlicher, welche Rolle KI in Learning-Management-Systemen sinnvoll spielen kann – welche didaktischen Szenarien wirklich tragen, wo KI Lernenden konkret nützt und ob manche Entwicklungen eher durch Innovationsdruck als durch didaktische Überzeugung getrieben werden. Anschließend wollen wir einen zweiten Blickwinkel hinzunehmen: Lernende warten nicht auf institutionelle Lösungen. Sie nutzen KI-gestützte Browserwerkzeuge bereits heute, um direkt mit ILIAS-Inhalten zu arbeiten – Materialien analysieren, zusammenfassen, für das Selbststudium aufbereiten. Der Beitrag greift diese informellen Praktiken auf (konkret am Beispiel von KI-Browsern) und fragt, was Institutionen davon lernen können.
Dabei werden auch rechtliche Fragen bearbeitet. Wer Lerninhalte durch externe KI-Tools verarbeiten lässt, bewegt sich in einem Graubereich – urheberrechtlich und im Hinblick auf die EU-KI-Verordnung. Die Rechtslage ist im Fluss, aber der Sensibilisierungsbedarf ist schon jetzt real.
Abschließend wollen wir fragen: Wie könnte eine rechtlich saubere, institutionell tragfähige KI-Integration für ILIAS an der Hochschule Bremen aussehen? Und wir wollen eine erste Vision zur Diskussion stellen: Lerninhalte werden institutionell kontrolliert über Retrieval-Augmented Generation (RAG) erschlossen – wahlweise mit lokal betriebenen Sprachmodellen oder vektorbasierten Suchverfahren. Das Ziel ist eine Architektur, die datenschutzkonform ist, die Kontrolle über eigene Inhalte behält und Lernenden trotzdem einen direkten, didaktisch sinnvollen Zugang zu ihren Materialien bietet – ohne Abhängigkeit von externen Plattformen.
16h30
Be Safe Out There: Why AI-Powered Testing of ILIAS Matters
Presentation 
Maximilian Becker, Databay AG
Target Group:
- ILIAS Administrators, Security Officers, Decision Makers
Rolling out updates has become a more and more frequent task and doing so in a timely manner is important in this time and age.
Long gone are the times in which one would wait out a little time and hope the release stabilizes from the feedback of early adopters.
With AI powered testing, we can provide a solution to make sure the key scenarios for your installation are thoroughly tested before going live, even at short notice. Here we'll show you how that can work.
15h30 - 17h00
Lernen, das sich anpasst: Interaktive und adaptive Lernpfade in ILIAS gestalten
Workshop 
Kseniia Gribchenko, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning-Support
- Alle Interessierten an Didaktik und technischer Umsetzung in ILIAS
In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden, wie sie in ILIAS adaptive Lernpfade konzipieren und umsetzen, um Lernprozesse individueller, effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernangebote so strukturiert werden können, dass sie sich flexibel an unterschiedliche Vorkenntnisse, Lernstände und Bedürfnisse anpassen. Dabei werden didaktische Grundlagen adaptiven Lernens mit konkreten technischen Umsetzungsmöglichkeiten in ILIAS verknüpft.
Im praktischen Teil entwickeln die Teilnehmenden eigene Lernszenarien und setzen diese prototypisch um. Sie arbeiten mit Objekten und Funktionen wie Lernmodulen, Tests, Vorbedingungen und Lernfortschrittssteuerung, um verzweigte Lernpfade zu gestalten, die auf Eingaben und Leistungen der Lernenden reagieren. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie interaktive Elemente, Feedback und formative Tests gezielt eingesetzt werden können, um individuelle Lernwege zu unterstützen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Praxistauglichkeit: Die Teilnehmenden erhalten konkrete Methoden und Best Practices, die sich direkt in ihre eigenen Lehr- und Trainingskontexte übertragen lassen. Zudem wird diskutiert, wie sich adaptive Lernpfade evaluieren lassen und welche Möglichkeiten es gibt, Lernerfolge messbar zu machen.
Der Workshop richtet sich an alle, die ihre digitalen Lernangebote in ILIAS weiterentwickeln und Lernende aktiver sowie zielgerichteter begleiten möchten – von Einsteiger:innen bis zu erfahrenen Anwender:innen. Ziel ist es, nicht nur technische Kompetenzen zu vermitteln, sondern auch ein didaktisches Verständnis dafür zu entwickeln, wie adaptives Lernen wirksam gestaltet werden kann.
15h30 - 17h00
Keep it simple – Lehrenden mit Kurs-Templates einen einfachen Einstieg in ILIAS ermöglichen
Workshop 
Claudia Gayer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Dorthe Hutz-Nierhoff, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende mit wenig oder mittlerer ILIAS-Erfahrung, Mediendidaktiker:innen
- E-Learning-Support, Administrator:innen, die Kursvorlagen bereitstellen
- Grundlegende ILIAS-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt
In ILIAS kann man fancy Kursräume bauen – zumindest, wenn man Expertise und Zeit hat, sich tiefer in die Seitengestaltung einzuarbeiten und die tollen Funktionen umzusetzen. Beides fehlt Lehrenden im Regelbetrieb allerdings häufig. Sie stehen vielmehr wie vor einem leeren Blatt und fragen sich „Wo fange ich an?“. Die Vielzahl an Objekten kann überfordern und die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielen schlicht nicht bekannt. Oft entstehen dann reine Dateiablagen oder womöglich komplexe Kursräume, die für Studierende schwer navigierbar sind.
In unserem Workshop möchten wir zeigen, wie man Lehrenden mit Kursvorlagen sowie einem passenden Workshopangebot den Einstieg in die Kursraumgestaltung erleichtert und sie dabei unterstützt, übersichtliche, lernförderliche und ansprechende Kursräume zu erstellen, ohne sie technisch zu überfordern.
Anhand konkreter Beispiele zeigen wir, wie:
- vorbereitete Kursstrukturen Orientierung geben (z. B. klare Wochen- oder Themenstruktur)
- zentrale Informationen sinnvoll auf der Kurseinstiegsseite platziert werden
- wiederkehrende Elemente (Kommunikation, Materialien, Aufgaben, Feedback) konsistent eingebunden werden
- visuelle Klarheit und reduzierte Navigation kognitive Belastung senken
- barrierearme Gestaltung bereits im Template mitgedacht werden kann
Der Workshop ist interaktiv angelegt:
- Impuls: Typische Einstiegshürden von Lehrenden – Erfahrungen aus Support und Praxis
- Analyse: Was macht ein Template „niederschwellig“? (Orientierung, Reduktion, Konsistenz, Transparenz)
- Hands-on: Anpassung eines bereitgestellten Basis-Templates an einen eigenen Lehrkontext
- Transfer: Entwicklung eines eigenen Minimal-Templates für die eigene Institution
ILIAS wird im Workshop als gestaltbarer Lernraum verstanden, dessen Potenzial gerade durch klug vorbereitete Vorlagen sichtbar wird. Ziel ist es, Lehrende nicht mit Funktionen zu überfordern, sondern mit sinnvollen, direkt nutzbaren Strukturen.
17h00 End of Day One
18h00
19h00
19h25
10h00
10h30
10h00
Keynote 3
Keynote 

Prof. Dr. Malte Persike, RWTH Aachen
Further information will follow.
10h00
Titel folgt
Presentation 
Weitere Informationen folgen.
10h30
KI, aber wie … sieht das in meiner Lehre aus? - Qualifizierung, Umsetzung und konkrete Lehrszenarien aus dem edacticLab
Presentation 
Dorthe Hutz-Nierhoff, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Claudia Gayer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning- und ILIAS-Verantwortliche, Hochschuldidaktiker:innen
- Grundlegendes Interesse an KI in der Lehre und strategischer KI-Implementierung wird vorausgesetzt
Beim Thema Künstliche Intelligenz liegt ein weiter Weg zwischen Hype und didaktisch sinnvoller Einbettung - auch in der Hochschullehre. Wie kann KI so eingesetzt werden, dass sie Lernprozesse unterstützt, ohne didaktische Verantwortung auszulagern? Und wie gelingt es, Lehrende und dann natürlich auch Studierende systematisch für einen reflektierten Einsatz zu qualifizieren?
Mit dem Modul „KI in der Lehre“ sowie dem begleitenden Workshop „KI – aber wie?“ haben wir im Rahmen des Qualifizierungsprogramms edacticLab für Lehrende der Universität Freiburg, einen strukturierten Ansatz entwickelt. Dieser verbindet:
- didaktische Impulse und Beispielszenarien für den Einsatz von KI in der Lehre
- technische Umsetzungsmöglichkeiten in und mit ILIAS
- Prompting und Content Engineering
- Transferaufgaben zur Entwicklung eigener KI-gestützter LehrkonzepteGanz
Im Vortrag präsentieren wir:
- das didaktische Gesamtkonzept (Qualifizierung vor Tool-Einsatz)
- Beispiele eingereichter Transferaufgaben, u. a.
- KI als Lernassistenz in ILIAS-Kursräumen
- KI-gestützte Aufgaben- und Feedbackformate
- Szenarien zur Förderung von Reflexionskompetenz im Umgang mit KI
- Erkenntnisse aus der Durchführung: Chancen, Stolpersteine, Akzeptanzfragen
- Aspekte verantwortungsvoller Implementierung (Kompetenzaufbau, Transparenz, Prüfungssettings, ethische Reflexion)
10h50 Split into rooms
11h00
11h15
11h30
11h45
11h00 - 12h00 (15 minutes each)
Customize your ILIAS: Achieve a personalised look with creativity and simple tools
Lightning Talk 

Kai Zimmermann, Universitätsklinikum Freiburg
Target Group:
- administrators and ILIAS supervisor
- A basic understanding of ILIAS is required. A basic knowledge of web design (CSS) is an advantage, but not essential
This presentation will outline various approaches and techniques for customising the design of ILIAS, particularly through the use of content styles. It will cover simple methods such as adjusting colours, fonts and layouts, as well as integrating images and logos. The presentation will be supplemented by practical examples and live demonstrations to show participants how they can implement these customisations themselves.
Beyond the Patch: Restoring trust and user engagement in a defence-related learning ecosystem
Lightning Talk 

Ilario Truppa, OC Group, Italy
Target Group:
- E-Learning support, administrators, ILIAS project managers, content creator
- Those responsible for and involved in the implementation of platforms in complex or regulated institutional environments
When an e-learning platform bears the name of a Ministry of Defence, the margin for error drops to zero. The BelADL project — Belgian Advanced Distributed Learning — is the ILIAS platform adopted by the Belgian Ministry of Defence for the training of both civilian and military personnel, including the instructors of military schools responsible for the education of cadets. This is a high-security environment, with compliance, confidentiality, and operational continuity requirements that leave no room for compromise.
The four-year project undertaken by the Belgian Ministry of Defence in collaboration with the OC Group opened with a precise technical challenge: migrating the installation from an on-premise infrastructure to a SaaS environment managed by OC on Amazon Web Services. A migration that demanded careful planning in terms of data security, service availability, and credential management within a highly sensitive institutional context.
It was during the first year, however, that the project revealed its deeper — and more unexpected — dimension. At the first Instructor Day, a training event dedicated to the Ministry's instructors and training coordinators, we observed a telling pattern: our workshops that explicitly mentioned the name "BelADL" in their title were systematically avoided by participants. The platform had already built up a negative reputation, rooted in a perception of poor usability. This was not an isolated technical issue — it was a trust problem.
That realization expanded and redefined the scope of our engagement. OC has always operated with a consultative approach, but faced with that signal, our commitment took on an even more strategic dimension. We deepened direct dialogue with the stakeholders involved in the project — not to fulfil a contractual obligation, but to genuinely understand users' pain points, instructors' needs and expectations, and the operational requirements of those responsible for training management.
The outcome was a multi-front development and improvement plan. On the UI/UX and user experience side, we undertook a thorough redesign of the interface, addressing navigation, readability, and accessibility to make the platform more intuitive and visually coherent. On the functional side, we developed and integrated new plugins and tools — including AuthoringPro, an advanced authoring environment designed to simplify the creation of learning content directly within the platform — alongside further enhancements driven by the specific needs that emerged through direct engagement with users.
In this presentation, we will outline the ‘process-oriented’ strategy that turned things around for us: we have transformed ILIAS from ‘just a tool’ into a trusted partner. We will discuss how active listening, workshops and a focus on user experience (UX) were just as crucial as the technical migration itself in ensuring business continuity and engagement in a high-risk environment.
LTI and Survey in ILIAS: Current Status and Future Roadmap
Lightning Talk 

Jesús Copado Mejías, SURLABS
Target Group:
- ILIAS developers, administrators, decision-makers at organisations, product managers and interested community members
- A basic understanding of LTI and ILIAS surveys is helpful, but not essential
In this lightning talk, SURLABS will present the current status of the two ILIAS components it maintains: LTI and Survey. We will briefly review recent developments, feature requests, and the role these components play in today’s ILIAS ecosystem.
Break free from the PDF trap: The ILIAS criteria checklist for better courses
Lightning Talk 

Richard Powers, Universität Stuttgart
Target Group:
- Trainers, course designers, teachers, tutors, durriculum developer
- Prior knowledge of ILIAS is helpful, but not essential
This lightning talk will present the five categories of the ILIAS criteria catalogue:
- Course overview and structure
- Learning objectives
- Assessment and progress checks
- Digitisation of course content
- ILIAS course design
11h00
Gemeinsam über Institutionsgrenzen hinweg lehren: Die EUniWell-Lernplattform auf Basis von ILIAS als strategisch relevante Komponente der Allianz-Infrastruktur
Presentation 
Tunahan Keskin, Universität zu Köln
Lena Schüller, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Grundlegendes Interesse an Learning-Management-Systemen, digitaler Lehre und hochschulübergreifender Zusammenarbeit ist von Vorteil
Die European University for Well-Being (EUniWell) ist eine 2020 gegründete europäische Hochschulallianz aus 12 Universitäten, die von der Europäischen Kommission im Rahmen von Erasmus+ gefördert wird. Im Rahmen der Allianz wurde auf Basis von ILIAS eine gemeinsame Lernplattform aufgebaut, die Lernerfahrungen und Lehr-Lernangebote im Themenfeld Wellbeing institutionsübergreifend für aktuell 12 europäische Hochschulen zugänglich macht. Sie wird von den Partneruniversitäten und assoziierten Einrichtungen genutzt und ist Teil der digitalen Infrastruktur der Allianz. Bereitstellung und Betreuung der ILIAS-Plattform erfolgen durch die Universität zu Köln und ihr CompetenceCenter E-Learning.
Der Beitrag betrachtet die EUniWell-Lernplattform als strategisch relevante Infrastruktur für gemeinsames Lehren und Lernen in einem europäischen Hochschulverbund und diskutiert Voraussetzungen für einen nachhaltigen Betrieb sowie eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung. Im Mittelpunkt steht der Ansatz, ILIAS in einem internationalen Allianzkontext mit Fokus auf Kooperation und Mobilität nicht nur als technisches Werkzeug, sondern als organisationsübergreifende Infrastruktur für gemeinsame Lehre, Lernen, Weiterbildung und Kollaboration zu nutzen. Anhand des Projekts wird aufgezeigt, warum ILIAS für dieses Ziel gewählt wurde, welche Rolle ein LMS-Team insbesondere im Change-Management übernimmt und welche Herausforderungen sich aus unterschiedlichen Hochschulen, Ländern, Sprachen und Ausgangslagen ergeben. Mit der steigenden Zahl an Kursen, Lernerfahrungen und Lehr-Lernangeboten aus verschiedenen Kontexten wachsen zugleich die Anforderungen an Administration und Support sowie an Skalierung und Integration.
11h30
Vom Labor in die Welt: ILIAS als Lernökosystem der BAM Akademie
Presentation 
Clara Seitz, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Betreiber:innen von ILIAS aus Behörden, Forschungseinrichtungen oder anderen Organisationen, die Weiterbildungen für externe Zielgruppen anbieten
- für fachlich oder organisatorisch Verantwortliche
- technische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht notwendig
Die BAM Akademie stellt vor, wie an einer Ressortforschungseinrichtung ein integriertes Lernökosystem aufgebaut wurde, das fachlich hoch spezialisierte Weiterbildungen für externe Zielgruppen ermöglicht, um den Wissens- und Technologietransfers in den Arbeitsgebieten der BAM zu fördern. Im Zentrum steht der Einsatz von ILIAS als Kernsystem, kombiniert mit dem Seminarmanagement‑Plugin, dem BAM‑Webshop auf Basis von Magento sowie dem internen Single Sign‑On. Die Integration dieser Systeme schafft eine durchgängige Prozesskette von Kursanlage & haushaltsrechtlicher Freigabe über Buchung & Bezahlung bis zur Teilnahmeverwaltung und Zertifikatserstellung. Der Beitrag beleuchtet, wie technische und organisatorische Insellösungen vermieden und wie föderale Anforderungen berücksichtigt wurden, etwa die Zahlungsprozesse über die Bundeskasse (ePayBL) oder die sichere Authentifizierung interner Mitarbeitender über ADFS/SAML. Besonders herausgestellt wird, welche Anforderungen sich durch die spezifische Behördenkonstellation ergeben und wie diese praxisnah adressiert werden.
Gleichzeitig zeigt der Vortrag, wie ILIAS in einer heterogenen Behörden‑ und Forschungslandschaft betrieben wird und welche Rolle das System im Geschäftsfeld Wissens‑ und Technologietransfer der BAM spielt – insbesondere im Kontext forschungsnaher Weiterbildung zu materialwissenschaftlichen Mess‑ und Prüfmethoden, Materialentwicklung sowie Normung und Standardisierung.
Neben der Gesamtarchitektur werden konkrete Lessons Learned vorgestellt: Schnittstellenmanagement, Rollen‑ und Rechteharmonisierung bzw. ‑abgrenzung zwischen Webshop, Seminarmanagement und ILIAS sowie der Umgang mit internen und externen Nutzungsstrukturen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, welche Bausteine des BAM‑Ansatzes von anderen Institutionen genutzt werden könnten – etwa bei der Öffnung von ILIAS‑Kursen für Externe, der Verzahnung mit einem Buchungs- und Bezahlungssystem oder der Implementierung sicherer Freigabeprozesse. Die Teilnehmenden erhalten damit einen praxisnahen Einblick in den OZG‑Projektverlauf zur Einführung sowie in den laufenden Betrieb eines integrierten ILIAS‑Ökosystems im öffentlichen Sektor.
11h00
Puzzleteile passend machen - Zwischen Test, SEB und Prüfungspool. Ein Praxisbericht.
Presentation 
Kenji-T. Nishino, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- technisches Fachwissen zu summativen Prüfungsprozessen in ILIAS ist sinnvoll
Das Puzzlesymbol des ILIAS-Tests steht im Beitrag ironisch für die Herausforderung, das Test-Tool in die komplexe Prüfungsprozess-Umgebung einer Universität einzugliedern. Denn universitäre Strukturen und technische Infrastrukturen bedingen einander: Anmeldefristen, Fakultätsbedarfe und Raumkapazitäten im EPC sind ebenso Teil des Puzzles wie Softwarekonfigurationen und Hardware-Möglichkeiten.
Konkret wird ein Prüfungsszenario beschrieben, bei dem ein ILIAS-Test mit einer Excel-basierten Prüfungsleistung kombiniert wird – realisiert über den Safe Exam Browser (SEB) auf den Rechnern im Elektronischen Prüfungscenter (EPC). Der Beitrag schildert den Weg vom Grobszenario über die SEB-Konfiguration bis zur finalen Umsetzung und benennt dabei offen die auftretenden Schwierigkeiten: Kompatibilitätsfragen zwischen SEB-Konfiguration und Rechnerpool, die Einrichtung von Speicherverzeichnissen und Excel-TrustCenter-Einstellungen sowie die für Studierende komplexe Abfolge aus Datei-Download, Excel-Bearbeitung und erneutem Upload in ILIAS. Abschließend werden die zentralen Learnings vorgestellt – darunter die Bedeutung eindeutiger Verzeichnisstrukturen und die Notwendigkeit, Studierende den Klickweg vorab üben zu lassen.
11h30
Klausuren und Hausarbeiten in ILIAS – effizient und einfach mit EDUTIEK
Presentation 
Prof.'in Dr. iur Cornelia Fischer, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Juliane Wigh, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Magnus Sondermann, Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, Administrator:innen, E-Learning-Support
EDUTIEK verbindet!
Wie lassen sich Prüfungsleistungen unkompliziert, digital und sicher abwickeln? Wir haben mit EDUTIEK ein E-Assessment-Tool getestet, das genau das ermöglicht – und möchten unsere Erfahrungen mit Ihnen teilen!
Ob Klausuren, Hausarbeiten oder einfach Aufgaben im Rahmen des Selbststudiums: Mit EDUTIEK können Studierende ihre Arbeiten direkt über ILIAS einreichen. Die Dozierenden korrigieren diese digital, schnell und komfortabel an einem Ort – das mühsame Sammeln, Entziffern und Zurückschicken von Unterlagen per E-Mail entfällt. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Korrekturen sind für alle Beteiligten leserlich und nachvollziehbar dokumentiert.
Neugierig geworden?
Wir stellen Ihnen vor, wie wir EDUTIEK an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung eingesetzt haben, geben Tipps aus der Praxis und beantworten Ihre Fragen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
11h00
Universal Design for Learning (UDL) and ILIAS
Presentation 
Richard Powers, University of Stuttgart
Target Group:
- instructional designers, instructors, department heads, curriculum designers, trainers
This dynamic presentation shows educators and instructional designers how to create more inclusive, accessible, and effective digital learning environments within ILIAS by applying the principles of Universal Design for Learning (UDL), version 3.0.
At the core of the session is UDL’s three principles—Representation, Action & Expression, and Engagement—aligned with concrete features and design possibilities in ILIAS. Rather than addressing barriers reactively, the presentation emphasizes identifying and removing potential barriers to learning as lessons and courses are placed in ILIAS. Because learner variability is the norm, participants are encouraged to design learning environments that offer multiple ways of accessing content, demonstrating learning, and maintaining interest and motivation.
In the first 25-minute segment, participants will receive a concise, practice-oriented introduction to UDL and explore selected ILIAS features that exemplify the three principles (e.g., structured learning modules, multiple media formats, flexible assessment options, and collaborative tools).
The focus is on “barrier-preventive design,” highlighting decisions made prior to the lesson's/course's start . They will identify potential barriers in their courses, select appropriate ILIAS tools aligned with UDL, and outline initial strategies for redesign. In addition, the session introduces foundational aspects of digital accessibility, such as creating structured documents, providing alternative text, and ensuring clear navigation within course materials.
The second 25-minute segment is a guided workshop in which participants apply UDL principles to their own teaching contexts. They will identify current or potential barriers in their lessons/courses, select appropriate ILIAS tools aligned with UDL, and outline initial strategies for redesign. In addition, the session introduces foundational aspects of digital accessibility, such as checking accessibility for uploaded documents, videos, linked websites and videos, and PDFs and how to provide alternative text for uploaded images.
11h30
Transparenz schafft Akzeptanz: Lernerführung und visuelle Strukturierung in internationalen ILIAS-Qualifizierungen
Presentation 
Hendrik Dahmann, OVB Holding AG
Dr. Norbert Bromberger, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Administrator:innen, E-Learning-Projektleitende und ILIAS-Autor:innen
- Grundkenntnisse in der ILIAS-Kursgestaltung sind hilfreich, aber keine Voraussetzung
Die Einführung eines einheitlichen Learning Management Systems in einem international agierenden Konzern wie der OVB Holding AG mit 16 Landesgesellschaften und über 4,9 Millionen Kundinnen und Kunden stellt hohe Anforderungen an Skalierbarkeit, Benutzerführung und Standardisierung. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht die Umsetzung eines mehrwöchigen Einarbeitungsprogramms, das digitale und Präsenzformate systematisch miteinander verzahnt.
Strukturierung und visuelle Führung:
Ein Kernproblem bei langwierigen Qualifizierungen ist der Verlust der Übersicht. Um dies zu vermeiden wurde innerhalb von ILIAS-Kursen der ILIAS-Seiteneditor intensiv genutzt, um komplexe Kursstrukturen grafisch aufzubereiten und als roten Faden zu visualisieren.
Technische Erweiterungen und UX-Optimierung:
Da die Anforderungen an die Lernerführung über den Standard-Funktionsumfang hinausgingen, wurden spezifische Erweiterungen entwickelt. Diese ergänzen die ILIAS-Oberfläche gezielt, um eine modernere Anmutung und eine bessere Usability zu erreichen. Im Vortrag werden diese Anpassungen detailliert vorgestellt, insbesondere im Hinblick auf:
- Die Visualisierung des individuellen Lernstandes zur Steigerung der Transparenz.
- Den Vergleich zwischen tatsächlicher Lernzeit und geplanter Lehrzeit, um Lernenden und Tutoren ein direktes Feedback zum Fortschritt zu geben.
- Die Integration von Präsenz- und E-Learning-Angeboten innerhalb einer konsistenten Kurshülle.
Abschließend wird thematisiert, wie der Standard „One for all“ technisch in 16 Landesgesellschaften ausgerollt wurde. Dabei wird beleuchtet, wie die Akzeptanz durch einheitliche Qualitätsstandards bei gleichzeitiger Mehrsprachigkeit gesichert wird und welche administrativen Hürden durch die Nutzung des Lernfortschritts als Führungsinstrument überwunden wurden.
Der Beitrag bietet somit einen tiefen Einblick in die Werkzeugkiste eines groß-skaligen ILIAS-Projekts und diskutiert offen die Grenzen und Möglichkeiten des Seiteneditors.
11h00
Vom Fragebogen zum individuellen Lernpfad: Interaktive Selbstreflexion und automatisiertes Feedback in ILIAS als Schlüssel zur erfolgreichen Studienvorbereitung – unterstützt durch das Plugin surveyda
Presentation 
Christina Schneider, DHBW Karlsruhe
Silke Heusohn, DHBW Karlsruhe
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Hochschuldidaktiker:innen, Lehrende
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Studienvorbereitungsprogramm der DHBW Karlsruhe und stellt in diesem Zusammenhang das interaktive Lernangebot vor, das aus dem Projekt DigikoS (Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium) hervorgegangen ist. Es wird aufgezeigt, welche Potenziale das ILIAS-Plugin „SurveyDataGraphs“ für die Hochschullehre beinhaltet, indem datenbasierte Lernprozesse Selbstreflexion fördern, Lernverläufe sichtbar gemacht, adaptive Lernpfade ermöglicht und handlungsrelevantes Feedback gegeben wird. Dabei stellt das Plugin eine besondere Erweiterung dar, da es speziell für diese didaktisch-technischen Zwecke entwickelt wurde und über die standardmäßigen Funktionalitäten von ILIAS hinausgeht.
Insbesondere soll damit verdeutlicht werden, wie durch erweiterte ILIAS-Funktionen eine valide, differenzierte und lernwirksame Auswertung von Umfragedaten möglich wird, die über die ILIAS-Standardfunktionen hinausgeht. Die Erweiterung verknüpft strukturierte Reflexionsanlässe mit einer datengestützten Analyse, aus der personalisierte Rückmeldungen und passgenaue Lernempfehlungen abgeleitet werden. Auf diese Weise werden abstrakte Anforderungen an selbstorganisiertes Lernen durch konkrete, datenbasierte Rückmeldungen sichtbar und bearbeitbar, im Sinne etablierter Modelle selbstregulierten Lernens.
In der Praxis bedeutet dies, Studierende aktiv in ihren Lernprozess einzubinden und damit die Entwicklung nachhaltiger überfachlicher Kompetenzen bereits vor Studienbeginn zu fördern. Den Mittelpunkt des Lernangebots bilden die Selbstreflexionsinstrumente SIMo und SILe, die die Studierenden in der Rolle von Avataren dabei begleiten, die als ILIAS-Umfragen angelegte Fragebögen zu bearbeiten. Auf diese Weise wird die individuelle Studienmotivation und das Lernverhalten erfasst. Beide Instrumente basieren auf standardisierten Single-Choice-Items und decken zentrale Dimensionen der Selbstlernkompetenz ab. SIMo findet Anwendung bei der Erhebung eines Motivationsprofils, während SILe in wiederholter Form durchgeführt wird, um Veränderungen im Kontext des Lernverhaltens zu erfassen und konsistente Muster zu identifizieren. Dies ermöglicht den Studierenden, ihr Lernhandeln im Zeitverlauf zu beobachten und zu reflektieren.
Die Auswertung der Umfragedaten erfordert die Nutzung spezifischer ILIAS-Funktionen, die über die regulären Funktionen hinausgehen. Anstatt sich auf einfache Summen zu beschränken, berücksichtigt das Konzept detailliert, wie viele Fragen tatsächlich beantwortet wurden, wie mit neutralen oder fehlenden Antworten umgegangen wird und ob es mehrere Messzeitpunkte gibt.
Die Antworten werden zu einzelnen Kompetenzbereichen zusammengefasst, für die anschließende Durchschnittswerte berechnet werden. Dynamische Schwellenwerte, die die Zahl der beantworteten Fragen einbeziehen, stellen sicher, dass unvollständige Fragebögen nicht automatisch schlechter bewertet werden. Dies ermöglicht eine differenzierte und realistische Rückmeldung. Über das Plugin SurveyDataGraphs werden interaktive Balkendiagramme für Einzelmessungen und Liniendiagramme für Verlaufsdaten bereitgestellt. Die Rückmeldung erfolgt konsequent individualisiert, da jeweils nur die relevanten Kompetenzstufen, Feedbacktexte und Empfehlungen angezeigt werden. Auf dieser Grundlage erhalten die Studierenden spezifische Lernmaterialien, die an bestimmte Kompetenzbereiche und Ausprägungsstufen gekoppelt sind. Die technische Umsetzung erfolgt vollständig in ILIAS und ist leicht adaptierbar. Das Open-Source-Plugin SurveyDataGraphs erweitert die Plattform um Kompetenzauswertung, Visualisierung und Feedback.
11h30
Einblicke in digitale und hybride Führung: Die ILIAS-Plattform DigiLAP
Presentation 
PD Dr. Annika Krick, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Lene Fröhlich, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Prof. Dr. Jörg Felfe, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Expert:innen und -Anwendende
Im dtec.bw-Forschungsprojekt „Digital Leadership and Health“ wurde die Digital Leadership Assistance Platform (DigiLAP) entwickelt, um Führungskräfte bei den Herausforderungen digitaler und hybrider Führung – etwa im Kontext von Homeoffice – zu unterstützen. DigiLAP ist eine auf der Lernplattform ILIAS basierende Lern-, Feedback- und Assistenzplattform, die wissenschaftlich fundierte Inhalte mit praxisnahen Unterstützungsangeboten verbindet und als tägliches Führungsinstrument genutzt werden kann.
Die Plattform umfasst mehrere zentrale Funktionen: Sie bietet Informationen und Wissensvermittlung zu Themen wie Chancen und Risiken von Homeoffice, Anforderungen digitaler und hybrider Führung sowie digitaler Gesundheitsförderung. Ergänzend stehen Selbstchecks zur Verfügung, etwa zum eigenen Führungsverhalten, zur individuellen Gesundheit oder zu Teamaspekten, die optional mit der Wahrnehmung von Mitarbeitenden (Team Selbst- bzw. Team Fremdchecks) abgeglichen werden können. Darüber hinaus enthält DigiLAP Handlungsempfehlungen und praktische Übungen sowie ein Feedbacksystem mit einem „Cockpit“, das Führungskräften einen Überblick über die aktuelle Situation und den Entwicklungsverlauf ihres Teams ermöglicht.
In der Präsentation werden Konzept, Inhalte, Funktionen und der strukturelle Aufbau der Plattform vorgestellt sowie Einblicke in die Umsetzung innerhalb von ILIAS gegeben. Dabei wird insbesondere gezeigt, wie verschiedene ILIAS-Funktionalitäten und modulare Lernarchitekturen für ein praxisorientiertes Leadership-Tool genutzt werden können.
Für ILIAS-Expert:innen und -Anwendende bietet der Beitrag Einblicke in eine konkrete, wissenschaftlich fundierte Anwendung der Plattform im Kontext digitaler Führung. Ziel ist es, sowohl einen praxisnahen Eindruck von DigiLAP zu vermitteln als auch Impulse für innovative Nutzungsmöglichkeiten von ILIAS in Lern- und Unterstützungsplattformen zu geben.
12h00 - 13h30 Lunch
13h30
14h00
14h30
13h30 - 15h00 (15 minutes each)
Organising educational and professional experience in ILIAS and receiving AI-powered recommendations for entering the job market
Lightning Talk 

Dr. Jens Breuer, Qualitus GmbH
Suraka Al Baradan, Technische Universität Dresden
Seyedsohrab Hejazi, Technische Universität Dresden
Target Group:
- ILIAS administrators and developers, anyone interested in innovative solutions
In our use case, ILIAS enables learners to create a structured and standardised skills profile for themselves, which can then be used as a basis for recommendations on entering the labour market. We are using a new ILIAS plugin called ‘skill coach’, which guides learners step by step through the process of entering their educational and professional experience. We take a granular approach to this, whereby learners – in our case, migrants who are currently learning German and wish to find a job in Germany – describe their experience in terms of activities and key areas of learning.
To enable us to use this information later in a matching process, these professional skills and activities are recorded using standardised terminology. To this end, we use the European Classification of Skills, Competences and Occupations (ESCO) and suggest suitable concepts and content from this taxonomy to the learners. For this purpose, we have implemented interfaces to an AI service that preselects and suggests the most suitable concepts for the learners. Learners can select suitable concepts for their own competence profile in ILIAS from the suggestions. They then receive a German-language competence profile, which they can use for job applications and which will serve as the basis for recommendations on potential career fields or further training in Germany as the project progresses.
We are introducing the “skill coach” plugin and demonstrating how it works with the AI services. We welcome feedback and look forward to discussing further applications and development opportunities within the ILIAS community.
The application context forms part of the “Close the Gap – CtG-MigHa” project, funded by the Federal Ministry of Education, Family Affairs, Senior Citizens, Women and Youth, which is developing an AI-based recommendation system for migrants. The aim is to provide them with specific, needs-based recommendations to help them enter the German labour market. The scenario is being developed and tested in the retail sector, in collaboration with retail training centres, TU Dresden, the Central Office for Vocational Training in Retail (zbb) and Qualitus GmbH, a service provider for the educational infrastructure of retail training institutions.
Two Worlds in one Platform: public learning content and secure corporate areas with ILIAS
Lightning Talk 

Carsten Amelingmeyer, Qualitus GmbH
Martin Schröder, BG ETEM
Target Group:
- Providers of further training
Companies are required to provide their employees with regular training that is delivered in person, is easy to understand and is practical. The learning platform run by the Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) supports these aspects.
The platform combines a public area, including learning resources, with a secure internal area that can be accessed following registration and an automated verification of the company’s details.
In the public area, interested individuals and companies can easily access relevant training courses to support the delivery of their mandatory training digitally.
Within the internal area, verified companies can create employee accounts, assign courses and track learning progress transparently, enabling them to manage training programmes efficiently. There is a centralised range of courses available. However, companies can only view their own employees and their learning progress within the courses on offer. This ‘illusory separation’ allows centrally managed learning content to be maintained efficiently without having to make it available multiple times in different places. This ensures clarity and efficiency in administration and management.
The presentation demonstrates in a practical way how a scalable, user-centred learning solution for mandatory digital training can be implemented through a combination of open and internal learning environments, decentralised course management and the integration of automated processes.
„Who actually maintains it?" – How an ILIAS instance fell foul of governance issues
Lightning Talk 

Dr. Johanna Brauns, Hochschule Bremen
Target Group:
- anyone interested, particularly those in the IT sector
In 2024, we reported from Graz on how we had split our ILIAS instance at Bremen University of Applied Sciences into three separate instances: the LMS, the examination platform and the intranet. The LMS is still in use, but unfortunately continues to be misused for administrative content; we are now hosting the examination environment ourselves, and the intranet will be phased out by the end of the year.
In this lightning talk, I’d like to take stock: why is the intranet being phased out? Not because of technical issues, but because of unclear governance: a lack of defined responsibilities, a reluctance to cover operating costs, and decision-makers who have little insight into the day-to-day running of the platform – that is the honest assessment.
Our conclusion: Technical decisions are often the easier ones. The really tough questions – Who will maintain it? Who will pay for it? Who will make the decisions? – need to be answered before you even click on the configuration options.
I’ll share what we’d do differently next time.
Test Designs in vocational training
Lightning Talk 

Andreas Weschke, Informationstechnikzentrum Bund
Target Group:
- Anyone interested in test design
In order to transport dangerous goods on German inland waterways or to transport ordinary cargo along high-risk routes, examinations are required to demonstrate specialist knowledge.
- Case-based: There are ships with specific characteristics to which dangerous goods to be unloaded and loaded are assigned. Questions are then automatically generated based on these ships and the goods, in accordance with the learning objective requirements.
- Map-based: A risk assessment is available for every navigable kilometre. Maps of high-risk areas are combined with questions and automatically generated.
We are looking at the exam formats and the automated generation of exams.
Competency-Based Training and Assessment for Air Traffic Controller
Lightning Talk 

Andreas Gachnang, Skyguide Swiss Air Navigation Services Ltd
Target Group:
- Anyone interested in test design
Becoming an Air Traffic Controller (ATCO) includes theoretical instruction, simulator training, and on-the-job experience.
Trainees learn monitoring and managing air traffic according to an international competence standard. Trainees do formative and summative simulator sessions while being observed by their instructors.
ILIAS supports the capturing observational data and visualizes the current part of the curriculum to all involved. It is used to de-brief after sessions as well as for setting and tracking individual objectives and feed-back.
We will show these workflows and specific type of high-stakes assessment.
13h30
Auf dem Weg zur API-Architektur der Zukunft – vernetztes ILIAS mit konsistenten Schnittstellen
Presentation 
Stanislav Wischniak, Qualitus GmbH
Tobias Koch, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Andre Günther, Minervis GmbH
Ahmed Hamouda, Freelance Developer
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entwickler:innen, technisch interessierte Administrator:innen
- Grundlegende Kenntnisse in der Webservice-Entwicklung (REST, SOAP) und allgemeines Verständnis von Softwarearchitektur sind hilfreich, aber nicht vorausgesetzt
Viele gewachsene Systeme – auch ILIAS – stehen vor demselben strukturellen Problem: Schnittstellen entstehen über Jahre hinweg, unterschiedliche Protokolle kommen hinzu, und fachliche Logik wird an mehreren Stellen parallel umgesetzt. Was zunächst funktioniert, führt langfristig zu steigender Komplexität, hohem Wartungsaufwand und eingeschränkter Weiterentwicklungsfähigkeit.
Der Beitrag zeigt, wie wir diesen Zustand in ILIAS bewusst aufgebrochen und durch eine neue API-Architektur ersetzt haben. Im Zentrum steht eine einheitliche interne Schnittstelle als „Single Source of Truth", über die sowohl REST- als auch SOAP-Webservices angebunden werden – mit klarer Trennung zwischen fachlicher Logik und technischer Anbindung.
Basis dieser Architektur ist das Zusammenspiel von API-Gateway und SCORM-Modul: Während die fachliche Kernlogik in eigenständigen Activities gekapselt ist, übernimmt das Gateway die technische Auslieferung über REST und SOAP. Routing, Sicherheit und Protokolladaption werden zentral verwaltet; Activities werden automatisch erkannt und eingebunden, ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand.
Dieses Modell entstand in arbeitsteiliger Zusammenarbeit: Qualitus verantwortet das SCORM-Fachwissen, Minervis stellt die Delivery-Schicht bereit. Gefördert wird die Initiative von der HHU und ILIAS.nrw. Das Resultat ist eine standardisierte, wartbare und erweiterbare Schnittstelle, die auf weitere ILIAS-Komponenten übertragbar ist.
Anhand dieses Praxisbeispiels erhalten die Teilnehmenden übertragbare Prinzipien für gewachsene Schnittstellenlandschaften und einen Fahrplan für zukünftige Integrationen – etwa im Kontext KI-basierter Dienste. Das SCORM-Projekt steht als Blaupause: Wer Activities entwickelt, kann auf eine fertige Delivery-Infrastruktur zurückgreifen, statt isolierte Einzellösungen zu bauen.
14h00
OER einfach veröffentlichen: OERSI und ILIAS
Presentation 
Axel Klinger, Technische Informationsbibliothek (TIB)
Sophie Matter, Technische Informationsbibliothek (TIB)
Leon Widmaier, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tim Schmitz, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an OER
OERSI, der Open Educational Resources Search Index, ist eine Suchmaschine für offene Bildungsmaterialien (OER) in der Hochschulbildung. OERSI bietet einen zentralen Sucheinstieg für Bildungsmaterialien aus verteilten nationalen und internationalen Quellen mit zahlreichen Filtermöglichkeiten. OERSI sammelt Metadaten von Materialien ein und homogenisiert sie, um eine einheitliche Suche zu ermöglichen.
Mit ILIAS 10 stehen ILIAS Installationen als solch eine Quelle für OER bereit. Inhalte werden direkt aus ILIAS heraus als OER veröffentlicht, ohne die heimische Plattform zu verlassen.
Große Teile des Veröffentlichungsprozesses sind dabei automatisiert: Objekte, für die eine entsprechende Lizenz ausgewählt wurde, werden sowohl im öffentlichen Bereich von ILIAS bereitgestellt, als auch in einer OAI-PMH Schnittstelle zum automatisierten Einsammeln von außen. Dies kann entweder vollautomatisch, oder nach manueller Prüfung geschehen. Exportdateien werden dabei miterstellt, und stehen auch für externe Nutzende zum Download zur Verfügung.
Wir zeigen den kompletten Veröffentlichungsvorgang eines Objekts von ILIAS nach OERSI, und die dafür nötige Konfiguration in ILIAS.
14h30
Context-Aware AI in ILIAS: SURContextO and SURAgent
Presentation 
Jesús Copado Mejías, SURLABS
Target Group:
- administrators, teachers, instructional designers, e-learning teams, developers, institutional decision-makers
- a general familiarity with ILIAS and with AI will be helpful
This presentation gives an overview of the latest developments around SURContext and SURAgent as AI tools for ILIAS. It introduces SURContextO as the simplified SURContext variant for text-based information scenarios and presents how this lightweight approach can make context-aware AI easier to adopt in educational settings. The session also showcases SURAgent’s authoring-related tools, especially for generating SCORM modules and H5P elements, and discusses how these tools can support educators and institutions in producing structured, reusable, and interactive learning content more efficiently.
13h30
Datenbank ATLAS: Einsatz von STACK-Aufgaben in digitalen Prüfungen und E-Assessment
Presentation 
Prof. Dr. rer. nat. Jörg Horst, Hochschule Bielefeld
Dipl.-Math. (FH) Tatiana Schenck, Hochschule Bielefeld
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Hochschullehrende
Digitale Prüfungen und automatisiert bewertete Aufgaben gewinnen in der Hochschullehre zunehmend an Bedeutung. Der Vortrag stellt die Datenbank ATLAS als zentrale Sammlung und Strukturierungsumgebung für STACK-Aufgaben vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie qualitätsgesicherte Aufgaben kollaborativ entwickelt, gepflegt und für digitale Prüfungen sowie formative E-Assessment-Szenarien nutzbar gemacht werden können. Anhand konkreter Beispiele werden Aufbau, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten erläutert. Teilnehmende erhalten Einblicke in organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen sowie Anregungen für die Nutzung und Weiterentwicklung vergleichbarer Infrastrukturen.
14h00
Kompetenzen prüfen und fair bewerten mit EDUTIEK 10
Presentation 
Christine Schätzl, Bayerisches Staatsministerium der Justiz
Fred Neumann, Databay AG
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende und Prüfende textintensiver Fächer, E-Learning-Support
In nahezu allen Fachbereichen und Ausbildungsinstanzen besteht eine Kernkompetenz darin, umfangreiche Fachtexte zu verfassen, die im Prüfungskontext einer gutachterlichen Bewertung unterzogen wird. Auch vor dem Hintergrund des Einsatzes erlaubter und reflektierter KI-Unterstützung bleibt der textbasierte Nachweis von Kompetenzen in fachlicher, sprachlicher und formeller Hinsicht seitens der Prüflinge von Bedeutung. Auf der Seite der Prüfungsinstanz und des Prüfenden ist ein Werkzeug gefordert, das der tradierten Bewertungsweise weitgehend entspricht und administrative wie rechtssichere Prüfungsprozesse zu unterstützen vermag.
Das ILIAS-Plugin EDUTIEK ermöglicht textbasierte Prüfungen mit vielseitigen Hilfsmitteln, umfangreichen Online-Korrekturfunktionen sowie kriterien- und gleichbehandlungsorientierten Bewertungsformaten und Korrekturprozessen.
Wir demonstrieren, wie die neuen Funktionen in EDUTIEK 10 für unterschiedliche Szenarien genutzt werden können. Nunmehr können mit Teilaufgaben verschiedene Prüfungsthemen und getrennt voneinander bewertet werden. Eine erweiterte Textformatierung ermöglicht neue Aufgabentypen, z.B. zum Befüllen von Tabellen. Bewertungskriterien und Gutachten-Vorlagen geben Hilfestellung im Korrekturprozess. Bei großen Unterschieden in Erst- und Zweitkorrektur kann ein formeller Einigungsprozess oder eine Dritt-Korrektur als Stichentscheid erfolgen. Darüber hinaus lässt sich EDUTIEK für Übungen mit gegenseitigem Feedback verwenden.
Neben der funktionalen Beschreibung des Produktes gibt der Beitrag auch einen Einblick in den Entwicklungsprozess mit hierzu eingegangener Kooperation, das Vorgehen zur Erhebung der Anforderungen und sukzessiven Testung samt Einbeziehung der künftigen Nutzergruppen sowie die vorbereitenden Überlegungen für einen sicheren Betrieb.
14h30
Von der Prüfungsmaschine zum Prüfungsökosystem: Einblicke in Tools für Qualität und Effizienz in Prüfungsprozessen
Presentation 
Andrea Klein, Universität zu Köln
Anja Löwe, Universität zu Köln
Nadimo Staszak, Universität zu Köln
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an digitalen Prüfungen und E-Assessments
Digitale Prüfungen sind mehr als ihre Umsetzung in einem Prüfungssystem. Sie entstehen in einem Zusammenspiel aus Planung, Abstimmung, Qualitätssicherung, Durchführung und Nachbereitung – kurz: in Prüfungsprozessen, die aktiv gestaltet werden können.
In diesem Beitrag geben wir Einblicke in ein wachsendes Prüfungsökosystem an unserer Hochschule und zeigen, wie unterschiedliche Tools dazu beitragen, Qualität und Effizienz in diesen Prozessen zu unterstützen:
- eine inhouse entwickelte ManageApp zur Planung, Prozessbegleitung und strukturierten Kommunikation mit Lehrenden,
- KI-gestützte Anwendungen, die in der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung von Prüfungen erprobt werden,
- sowie das ILIAS-Prüfungsstudio als Raum für die semesterübergreifende Vorbereitung und Reflexion von Prüfungen.
Der Beitrag versteht sich als kompakter „Sneak Peek“ und lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken: Wie kann aus der Prüfungsmaschine ein Prüfungsökosystem werden?
13h30 - 15h00
Welcome aboard! ILIAS from A to Z: Getting to know and understand the platform and its community
Workshop 

Alina Seibt, ILIAS open source e-Learning e.V.
Tomke Fries, Leibniz Universität Hannover
Marcel Domanski, TUEV NORD AG
Target Group:
- New society members, new community members
- Newcomers to ILIAS (teachers, administrators) and new ILIAS developers
Welcome to the ILIAS community.
By taking part in this workshop, you have booked the all-inclusive package. We have all the necessary resources on hand to ensure you can benefit from our experience with ILIAS.
With us, you don’t need to worry about missing out, because we bring the community together. And if you’d like to take a look behind the scenes and into the technical side of things, we’d be happy to explain right here and now what the development of ILIAS involves and how you can get involved.
In short: this workshop is perfect for you if you’re new here and want to dive straight into the world of ILIAS with us.
13h30 - 15h00
KI-Assistenten für ILIAS: Anforderungen gemeinsam aus der Praxis entwickeln
Workshop 
Dr. Norbert Bromberger, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Anwender:innen, E-Learning-Verantwortliche, Administrator:innen, Personalentwickler:innen, Organisationsverantwortliche
- Interessierte an praxisnahen KI-Anwendungsfällen im LMS-Kontext
KI ist derzeit in nahezu allen Organisationen ein zentrales Thema. Auch in Gesprächen mit Kunden rund um ILIAS zeigt sich ein klares Bild: Das Interesse an KI-Lösungen wächst spürbar. Besonders gefragt sind derzeit Lösungen, die die Nutzung bestehender ILIAS-Funktionen vereinfachen und administrative Tätigkeiten gezielt unterstützen – vergleichbar mit Assistenten wie Rovo im Atlassian-Umfeld.
Beispielhafte Anfragen in diesem Kontext sind:
- „Lege fünf Kurse auf Basis einer Vorlage in einer bestimmten Kategorie an“, „Wer hat in den letzten zwei Jahren keinen Kurs absolviert?“ oder
- „Welche Mitarbeitenden im Vertrieb haben das Pflichttraining noch nicht abgeschlossen?“.
Der Workshop greift diese Entwicklung auf. Nach einem kurzen Einblick in erste Umsetzungsbeispiele erarbeiten die Teilnehmenden gemeinsam weitere Anforderungen, Bedarfe und Ideen für administrative KI-Anwendungsszenarien in ILIAS. Die Perspektive der ILIAS-User steht dabei bewusst im Mittelpunkt: Ausgehend von realen Herausforderungen wird gemeinsam ein praxisnahes Bild möglicher KI-Assistenzfunktionen entwickelt.
Der Beitrag versteht sich damit nicht nur als Impuls zur Weiterentwicklung KI-gestützter Unterstützung im ILIAS-Umfeld, sondern vor allem als kollaboratives Arbeitsformat. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen, Fragen und Erwartungen ein und formulieren gemeinsam, wo KI im administrativen Alltag einer Lernplattform den größten Nutzen entfalten kann.
15h00 - 15h30 Coffee Break
15h30
16h00
16h30
15h30 - 17h00 (15 minutes each)
TwoFactorLocalAuth: The second factor for your ILIAS platform
Lightning Talk 

Simon Lowe, Databay AG
Target Group:
- Administrators, developers, anyone interested in IT
This lightning talk demonstrates how the Databay plugin "TwoFactorLocalAuth" works and explains how it can be used to secure logins via ILIAS authentication with a second factor. It outlines the use cases that the plugin can cover, including the use of collective accounts. It also provides an example configuration of the plugin.
As most ILIAS installations continue to use ILIAS authentication for local accounts alongside an external authentication method, the plugin remains relevant even when using SSO.
From the public area to the login page
Lightning Talk 

Kolja Brümmer-Schoon, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
Target Group:
- Those interested in ILIAS for corporate training
In the public domain, the BGW provides learning resources for a variety of target groups. These openly accessible resources are linked to the subscription-based resources via short links and codes on the one hand, or through access rights configuration and a page editor on the other, creating a simple and user-friendly transition between them.
This presentation explores both approaches in detail: the ways in which ILIAS can be used to encourage people to register.
The platform authenticates via SSO against the BGW portal.
Indexing ILIAS: AI-powered Search for LMS
Lightning Talk 

Daniel Kipp, Kröpelin Projekt GmbH
Target Group:
- Teachers, those responsible for IT, E-Learning support
User expectations to find AI features in digital products are growing. However, these expectations are often vague, and the challenge lies in offering and curating meaningful use cases.
We will present our implementation of a basic AI plugin for ILIAS, which enables various concrete application scenarios. This will be illustrated specifically using the example of our chat plugin.
The plugin allows for the summarization of platform content, guidance to suitable learning materials or navigation to them, and the use of the chatbot as a “sparring partner.” Users have access to familiar features such as individual chat history, intuitive operation, and customizable design.
Resilo AI Plugin: Personalised AI assistance built into ILIAS – a case study from the care sector and higher education
Lightning Talk 

Denis Mrksa, Resilo (Resilience Digital Solutions GmbH)
Julian Werner, Resilo (Resilience Digital Solutions GmbH)
Target Group:
- ILIAS administrators, e-learning coordinators, teachers, decision-makers
In many organisations today, ILIAS is primarily used as a digital repository – upload files, manage courses, and that’s it. The platform’s potential for active, personalised learning often goes untapped. This is exactly where the Resilo AI ILIAS plugin comes in.
The plugin has direct access to all course-related materials belonging to the logged-in user. The AI responds solely on the basis of this approved content. No manual input required from teachers, no uncontrolled external sources, and a significantly reduced risk of hallucination. Role-based: learners only see what they are authorised to view.
In this presentation, we will report on two ongoing pilot projects.
We’ll show you exactly: What does the plugin look like in practice? How is the knowledge base structured? What pedagogical decisions underpin it? And what has worked – and what hasn’t?
Usability-Testing in ILIAS
Lightning Talk 

Kseniia Gribchenko, leifos GmbH
Target Group:
- Developers, Conceptualisers
- Those interested in development processes and usability
Usability tests not only provide results relating to the tasks set, but also feedback from the wider testing environment, including developers, designers and clients.
In the first part,
- usability testing throughout the development process is presented as an ongoing process
- the methodology and organisation of a test run are explained
- common misconceptions about usability and usability testing in ILIAS that we have encountered in practice are discussed
We demonstrate that it often doesn’t take any major new developments to significantly improve usability. Often, small, targeted adjustments are enough to make the user experience much more intuitive.
15h30
Plugin-Lösung „Semantisches Netzwerk“ - die Lernkarte für die (digitale) Lernfabrik der TU Braunschweig
Presentation 
Dr.-Ing. Gabriela Ventura Silva, TU Braunschweig
Franziska Senze, Kröpelin Projekt GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Lehrende, E-Learning-Support, Administrator:innen, Entwickler:innen
Das Semantische Netzwerk (SemanticNetwork) ist ein interaktives Visualisierungs-Tool für ILIAS-Kurse. Es bietet eine grafische Übersicht der möglichen Lernpfade innerhalb eines Kurses und macht den individuellen Lernfortschritt auf einen Blick erkennbar. Wir zeigen die Funktion des Plugins und stellen dessen Anwendung im Kontext der digitalen Lernfabrik der TU Braunschweig vor. Aus dem Sommersemester 2026 gibt es bereits erste Erfahrungen in der Anwendung durch die Studierenden. Außerdem skizzieren wir Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Integration in den ILIAS-Core.
16h00
Mit dem DidacticTemplateBuilder zur einfachen Erstellung von didaktischen Vorlagen
Presentation 
Simon Lowe, Databay AG
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Objekte und Rechtesystem in ILIAS sollte bekannt sein
- Administrator:innen, Entwickler:innen, E-Learning-Support
Diejenigen, die bereits einmal eine Didaktische Vorlage (Didactic Template) erstellt haben, wissen, dass diese lediglich per XML-Code geschrieben und anschließend in ILIAS importiert werden können. Wenn das Testing zeigt, dass es einen Fehler im Code gibt, muss dieser angepasst und erneut importiert werden. Außerdem müssen die Bezeichner für Objekttypen und Rechte bekannt sein. Hier setzt das Plugin "DidacticTemplateBuilder" an: Mit dem Plugin können Didaktische Vorlagen über die Benutzungsoberfläche erstellt und verwaltet werden.
Didaktische Vorlagen können vielseitig eingesetzt werden, um das Rechte-Setting eines Objekts mit einem Klick anzupassen oder auch direkt bei der Erstellung des Objekts vorzugeben. So wurden aus der Community z.B. Vorlagen für die Erstellung von studentischen Lerngruppen, FAQ-Foren oder auch versteckten Objekteblöcken in der Vergangenheit erarbeitet. Wir erhoffen uns, dass die Funktion einen noch breiteren Einsatz findet, wenn die Hürde der Erstellung von Didaktischen Vorlagen gesenkt wird.
Im Beitrag wird kurz auf die allgemeine Funktionsweise von Didaktischen Vorlagen und deren Vorteile eingegangen, bevor der herkömmliche Erstellungsprozess mit dem Vorgehen im Plugin verglichen wird. Anschließend wird die Benutzungsoberfläche des Plugins gezeigt, die alle Möglichkeiten bereitstellt, die auch per XML-Code konfiguriert werden können. Zum Schluss gibt es einen Ausblick zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
16h30
Maßgeschneidert statt von der Stange: Wie KROHNE mit ILIAS die Freiheit der Open-Source-Welt nutzt
Presentation 
Steffen Brauers, KROHNE Messtechnik GmbH
Carsten Amelingmeyer, Qualitus GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Automatisierungsprozessen
Der Praxisbericht verdeutlicht, wie durch den gezielten Einsatz und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Open-Source-Lösung ILIAS hochgradig individualisierte und zukunftsfähige Lernökosysteme geschaffen werden können – ein Ansatz, der mit standardisierten Cloud-Lösungen in dieser Tiefe kaum realisierbar ist.
Der Beitrag thematisiert dabei die Erfahrungen des internationalen Unternehmens KROHNE, der seit über 15 Jahren konsequent auf ILIAS als strategische Lernplattform setzt und diese gezielt weiterentwickelt, um maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Anforderungen zu realisieren.
So wurden zentrale Funktionalitäten nicht nur genutzt, sondern aktiv mitgestaltet – etwa durch die Mitentwicklung und Co-Finanzierung von Erweiterungen wie dem BusinessUserInterface- und dem Teams-Plugin. Darüber hinaus sorgen individuelle Anpassungen, beispielsweise in der Kurssuche und -vormerkung, für eine moderne User Experience und eine hohe Nutzerakzeptanz.
Auch im Bereich Governance und Compliance zeigt sich die Stärke dieses Ansatzes: Die internationale Ausrichtung erfordert eine präzise Steuerung des Zugriffs auf Inhalte. Durch gezielte Anpassungen von ILIAS können Nutzer differenziert anhand von IP-Adressen, Domains oder Organisationszugehörigkeiten gesteuert werden. Perspektivisch wird dieser Ansatz durch die Automatisierung von Sanktionslistenprüfungen weiter ausgebaut, um regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen und unerlaubten Wissenstransfer zu verhindern.
15h30
Die Prinzipien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in ILIAS und ihre Bedeutung aus der Sicht einer Plugin-Entwicklung
Presentation 
Alexander Killing, leifos GmbH
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Entscheidungsträger bzgl. KI-Einsatz und -Entwicklung sowie Personen, die diese Technologien in der Praxis nutzen
Der Beirat des ILIAS-Vereins hat Prinzipien zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in ILIAS erarbeitet. Die Prinzipien wurden Anfang 2026 mehrheitlich von Beirat und Mitgliederversammlung als Richtlinien für Einsatz und Entwicklung von KI-Funktionalitäten in ILIAS beschlossen. Kernthemen sind Handlungssouveränität, Mehrwert für Lehre und Lernen, Transparenz und Datenschutz, Integrierbarkeit, Offenheit und Nachhaltigkeit.
Diese Ziele stellen bereits ohne die Nutzung von KI hohe Herausforderungen an Softwareentwicklung und deren Anwendung. Die Anbindung und Integration von KI-Systemen erhöht diese Herausforderungen in vielen Aspekten. Die Komplexität der Datenströme wird erhöht, die Generierung von Daten auf Basis anderer Daten und die zunehmende Teil- oder Vollautomatisierung von KI-Agentensystemen erschwert in vielen Bereichen die Transparenz.
Auch wenn in der Diskussion der Prinzipien das Hauptaugenmerk auf Entwicklungen im ILIAS-Kern und möglich Entscheidungen im Jour Fixe lag, werden sich auch Plugin-Entwicklungen diesen Anforderungen stellen müssen. Der Vortrag beleuchtet einige Aspekte und Umsetzungen anhand einer konkreten Plugin-Entwicklung und versucht eine kritische Diskussion rund um die Berücksichtigung der Prinzipien in zukünftigen Entwicklungen, sei es im Kern oder in Plugins, anzuregen.
16h00
Akzeptanz statt Hype: KI-Werkzeuge in ILIAS didaktisch und organisatorisch fundiert einführen
Presentation 
Dr. Maja Bärenfänger, Justus-Liebig-Universität Gießen
Mirco Hilbert, Justus-Liebig-Universität Gießen
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- E-Learning-Teams, Projektleitungen sowie ILIAS-Administrierende und -Entwickelnde
Der Beitrag zeigt am Beispiel der Justus-Liebig-Universität Gießen, wie KI-Werkzeuge in ILIAS so eingeführt werden können, dass sie über einen kurzfristigen KI-Hype hinaus zu einem nachhaltig akzeptierten, didaktisch reflektierten und qualitätsgesicherten Bestandteil der Lehre werden. Im Fokus stehen weniger technische Details als ein übertragbares Einführungs- und Verstetigungskonzept. Es reicht vom initialen Pilotprojekt über eine hochschulweite Pilot- und Evaluationsphase bis zur Skalierung in den Regelbetrieb. Der Bericht adressiert zentrale Fragen verantwortungsvoller Implementierung (Akzeptanz, Support, Qualitätssicherung, Feedbackschleifen, organisatorische Rahmung) und macht sichtbar, wie durch Community-Building, begleitende Qualifizierung sowie qualitative und quantitative Evaluation sowohl Nutzungskompetenz als auch kritische Reflexion im Umgang mit KI gefördert werden können.
Durch unseren Erfahrungsbericht möchten wir ein Beispiel einer gelungenen universitätsweiten Einführung eines neuen ILIAS-Plugins geben und aufzeigen, dass ein didaktisch sinnvoller Einsatz digitaler Werkzeuge (egal ob KI-Chats, Whiteboards oder interaktive Videos) eine Gemeinschaftsaufgabe von Lehrenden, Studierenden, Entwickler:innen, medientechnischem und mediendidaktischem Support ist. Im Beitrag stellen wir konkret vor, welche zentralen Schritte und Bausteine bei der Einführung der KI-Werkzeuge „KI-Chat“ und „KI-Assistenten“ (als Teil des ILIAS-Plugins „LfAssistant“) an der Universität Gießen dazu beigetragen haben, aus einem Tool für ein einzelnes Pilotprojekt ein nachhaltig verankertes und sinnvoll genutztes Werkzeug für die Lehre der gesamten Universität zu machen.
ILIAS steht dabei im Zentrum als Plattform, in der die KI-Werkzeuge tatsächlich im Lehr-/Lernalltag eingesetzt, getestet, weiterentwickelt und evaluiert wurden. Der Vortrag zeigt, wie ILIAS nicht nur „Ausspielkanal“ für KI-Funktionen ist, sondern als organisatorischer und methodischer Rahmen für Supportmaterialien, Kommunikation und Feedback (z. B. über zentrale Hilfeseiten, strukturierte Umfragen, kursspezifische Szenarien) genutzt werden kann.
16h30
From Rapid Content Creation to Contextualized Learning: Leveraging the NOLEJ AI Plugin in ILIAS for Industry-Specific Training Demands
Presentation 
Sarah Schmidt, University of Padua, Italy
Target Group:
- E-learning managers, instructional designers, LMS administrators, L&D professionals
- basic understanding of digital or LMS-based learning; familiarity with blended learning is beneficial
The increasing adoption of Generative Artificial Intelligence (GenAI) in corporate training highlights a central challenge: while contributing to learning effectiveness and content development efficiency, its value depends on how well it is contextualized to industry-specific demands. This presentation demonstrates how the NOLEJ AI plugin in ILIAS can be leveraged to transform AI-generated content into context-aware learning experiences. Participants gain practical, transferable insights to apply these approaches in their own training contexts.
Based on a small-scale study with qualitative interviews, four key requirements for effective contextualization are identified: reliable, expert-validated content, the deliberate choice of appropriate learning designs, learner pre-assessment to address prior knowledge and group heterogeneity, and targeted verification of knowledge retention. These are conceptualized across four dimensions: learning subject, learning design, learner diversity, and validation requirements.
The presentation shows how these principles can be operationalized using the NOLEJ plugin, enabling structured, interactive, and context-sensitive learning formats. Concrete use cases illustrate how its application can be tailored to different corporate training scenarios, including compliance-driven, hands-on skill-oriented, individual development-focused, and scalable-standardized training.
The session concludes with a critical reflection on transferability across industries and invites participants to consider how context-aware GenAI can be applied in their own organizational settings.
15h30
Flach und bunt. ILIAS-Installation der BG Verkehr
Presentation 
Pawel Babel, BG Verkehr
Christina Weber, BG Verkehr
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Interessierte an Usability und GUI
Die Teilnehmenden werden in diesem Vortag die Benutzeroberfläche der ILIAS-Installation der BG Verkehr kennenlernen. Der Fokus des Vortrags liegt auf der Benutzerfreundlichkeit und Ästhetik des Lernangebots. Ebenfalls wird darauf eingegangen, wie die ILIAS-eigenen Mittel sinnvoll und update-sicher benutzt werden können. Die wenigen für die BG Verkehr programmierten Plugins werden erläutert.
16h00
Content Style in ILIAS: Struktur, Klarheit und Nutzerorientierung in der Praxis
Presentation 
Jonas Boer, Deutsche Rentenversicherung Bund
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- ILIAS-Administrator:innen, E-Learning-Verantwortliche
- Interessierte an nutzerzentrierter Content-Gestaltung
In vielen ILIAS-Installationen wachsen Inhalte über Jahre hinweg organisch – häufig mit uneinheitlichen Strukturen, variierenden Layouts und unterschiedlichen Qualitätsniveaus. Dies erschwert nicht nur die Pflege, sondern wirkt sich auch negativ auf die Nutzer*innenerfahrung aus.
Im Rahmen eines Projektvorhabens der DRV Bund wurde ein Content-Style-Konzept entwickelt, das klare Leitlinien für die Struktur und die Gestaltung von Inhalten in ILIAS definiert. Ziel war es, die Benutzer*innenführung zu verbessern, die Orientierung im Seiteneditor zu erleichtern und damit die Content-Erstellung für Autorinnen und Autoren zu vereinfachen.
Der Beitrag gibt Einblicke in:
- Die Ausgangssituation und identifizierte Herausforderungen
- Zentrale Prinzipien des entwickelten Content-Styles
- Konkrete Maßnahmen zur Standardisierung und Qualitätssicherung
- Erste Erfahrungen aus der praktischen Nutzung
16h30
Kompetenzmanagement in ILIAS: (geheime) Talente sichtbar machen
Presentation 
Wiebke Assenmacher, Hochschule Bielefeld
Milva Mahnke, Hochschule Bielefeld
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Nutzer:innen der Kompetenzfunktion in ILIAS
Die Funktion zum Kompetenzmanagement in ILIAS bildet ein zentrales Herzstück verschiedener Projekte und Einsatzszenarien. Sie unterstützen bei der Ausbildung von (studentischen) Mitarbeitenden, bei der Förderung von Future Skills oder der Bereitstellung von Reflexionsinstrumenten. Dieser Workshop lädt dazu ein, nicht nur die Einsatzkontexte anderer kennenzulernen, sondern auch die eigenen vorzustellen. So soll ein Überblick über die aktuelle Nutzung des Kompetenzmanagement-Tools geschaffen sowie Anregungen zu dessen Weiterentwicklung gesammelt werden.
15h30 - 17h00
EDUTIEK Innovationsworkshop
Workshop 
Volker Reuschenbach, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Fred Neumann, ILIAS open source e-Learning e.V.
Fabian Wolf, ILIAS open source e-Learning e.V.
Zielgruppe & Vorkenntnisse:
- Anwender:innen von EDUTIEK, Lehrende und Prüfende aller Fächer
- E-Learning-Support, E-Prüfungen-Support
Das ILIAS-Plugin EDUTIEK wird an mehreren Hochschulen bereits produktiv für textbasierte Prüfungen eingesetzt. Finanziert durch die Ministerien der Justiz in Nordrhein-Westfalen und Bayern lag der Fokus im laufenden Projekt auf der Durchführung und Korrektur juristischer Staatsexamen.
Gleichzeitig wurde EDUTIEK, gefördert durch die Universität Freiburg, um Funktionen ergänzt, die es für Prüfungen in anderen Fächern interessant machen. Zur Unterstützung von Teilaufgaben wurde das Plugin grundlegend neu aufgebaut, so dass es in Zukunft auch neue Aufgabentypen realisieren und miteinander kombinieren kann.
Als konkreter Anwendungsfall kommen beispielsweise Prüfungen an Hochschulen für den öffentlichen Dienst in Betracht, in welchen formal korrekte Registereintragungen vorzunehmen sind, Formulare auszufüllen oder Ähnliches und dies anschließend Gegenstand einer Bewertung ist. In den Geisteswissenschaften kann die Annotation von Medien Prüfungsgegenstand sein. Die Nutzung von KI gilt es nicht in jedem Falle zu verhindern; vielmehr kann diese selbst Gegenstand der Prüfung sein wie z.B. in Form aufgezeichneter Chats, die anschließend kommentiert und bewertet werden. Spannend ist auch die Frage, inwieweit über EDUTIEK eine assistierende Korrektur ermöglicht und prüfungsrechtlich konform eingesetzt werden könnte.
Der Workshop ist offen angelegt. Wir bereiten Ansätze solcher Szenarien vor, greifen aber gerne Ideen auf, die aus der Community mitgebracht werden. Je nach Teilnehmerzahl arbeiten wir in Gruppen oder gemeinsam daran.
Neben neuen Szenarien möchten wir auch allgemeine Fragen zur weiteren Ausrichtung von EDUTIEK diskutieren. Sollen in Zukunft geschlossene Antwortformate wie Multiple Choice unterstützt werden? Wie kann EDUTIEK auch in anderen Lernmangagementsystemen oder in einer Cloud Anwendung finden, Welches organisatorisches Modell sichert die nachhaltige und qualitätsgesicherte Weiterentwicklung am besten?
17h00 - 17h30 Closing of the ILIAS Conference
17h00
CONF-2 A-17
Closing of the Conference & Invitation to the ILIAS Conference 2027
Matthias Kunkel, Bettina Solzbacher


Social Event
Offizierheimgesellschaft (OHG), Rodigallee 98
Every year, the ILIAS conference also includes a social event. This year, we are celebrating 25 years of ILIAS conferences and handing out the Community Award. The venue, the OHG, is situated directly opposite Helmut Schmidt University at Rodigallee 98.
The evening begins at 6 pm with a champagne reception.
At 7 pm, this year’s Community Award will be presented.
The dinner will then begin:
You can look forward to a flying buffet and two live cooking stations!
As well as fish and meat, there will also be a good selection of vegetarian and vegan dishes. Drinks and cocktails from the drinks menu, as well as the food, are of course included.
The venue is accessible. Your conference badge serves as your entry pass.